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Nachhaltig Leben – so geht’s!

nachhaltig Leben

Konsequent nachhaltig Leben scheint in der zivilisierten Welt schier unmöglich. Aber es geht glücklicherweise gar nicht darum alles richtig zu machen! Wenn jeder ein bisschen mithilft, macht das im Ganzen schon einen großen Unterschied. Wir haben eine Tippliste zusammengestellt, wie man im Alltag nachhaltiger handeln und die Umwelt schonen kann.

Nachhaltigkeit in der Technik

  • die grüne Suchmaschine Ecosia nutzen, die mit 80% ihrer Einnahmen Aufforstung finanziert
  • Alternative Emailadressen Die gibt es! Mit mehr Sicherheit und Privatssphäre und mit Ökostrom betriebenen Servern. Eine kleine Veränderung, die aber viel Auswirkung haben kann: gerade, wenn man mit jeder Mail von @biomail den grünen Gedanken in die Welt trägt.
  • Ökostrom beziehen
  • Grüne Geldanlagen: So kann man das eigene Kapital fair und ökologisch sinnvoll platzieren‘
  • Richtig heizen – kurz: Temperatur runterdrehen, warm anziehen und gut abdichten. Das spart Geld und Ressourcen. Nachhaltig Leben heißt auch kurz und intensiv Lüften, anstatt die Fenster dauerhaft auf Kipp zu haben.

    besser heizen gehört zum nachhaltig leben dazu!

    Ein Grad weniger spart schon 6% der Heizenergie

Bewusster Konsum

  • Bio-Shampoos und Duschgels aus natürlichen Inhaltsstoffen verwenden.  Bei herkömmlichen Produkten landen chemische Rückstände im Wasser, die mühsam rausgefiltert werden müssen. Das heißt auch „Peeling“-Produkte mit Mikroplastikpartikeln meiden, denn die Plastikteilchen sind so klein, dass das Filtern extrem schwierig wird.
  • Nachhaltig produzierte Produkte bevorzugen: besonders bei der Ernährung ist das wichtig. Dazu am Besten regional und saisonal einkaufen. Bei kurzen Transportwegen und ohne Lager- und Kühlaufwand muss es vielleicht gar nicht mal Bio sein. So sind „normale“ Äpfel aus dem Rheinland bestimmt CO2-freundlicher als aus Neuseeland importierte Bioware.
  • Alles aus Papier – nur mit dem Blauer Engel Zertifikat:
    der blaue Engel steht für 100% Recyclingpapier, was bedeutet, das für die Produkte keine Bäume gefällt werden müssen. Darauf achten sollte man unbedingt bei Hygienepapier wie Taschentüchern oder Klopapier, aber auch Kopierpapier und Schulheften.
  • keine Einwegprodukte wie Plastikflaschen oder Pappbecher: Lieber Vorausplanen und Trinkflaschen oder Kaffeebecher mitnehmen
  • Aufmerksam Einkaufen: Vieles gibt es auch ohne Plastik – zum Beispiel Q-Tips mit Papierstängchen, Zahnbürsten aus Holz oder, oder, oder …

Nachhaltiger Lebensstil

  • Weniger ist mehr: durch ein minimalistisches Leben werden nicht nur die Umwelt und der Geldbeutel geschont: Der Verzicht und das Konzentrieren auf das Wesentliche reduzieren Stress. Hier heißt es nicht ganz oder gar nicht: vieles lässt sich auch so umsetzen.
  • mutig sein und vielleicht mal einen spannenden Selbstversuch zum Thema Nachhaltig Leben mitmachen
  • Upcycling: Nicht alles, was ausgedient hat, muss gleich weggeschmissen werden. Hier gibt es eine tolle Ideenliste von Utopia, die wirklich jeder umsetzen kann. Sehr gut gefallen uns Julias Pflanzentragetaschen bei einstückvomglück.de

Nachhaltig Leben: Copyright: Julia von einstueckvomglueck.de

 

Zum Weiterlesen!

Ein spannender Artikel aus der Zeit: Welche Welt hinterlasse ich meinen Kindern

Vegan oder Vegetarisch? Wie ernährst Du dich?

Vegetarisch Vegan Aubergine

Laut Lexikon bedeutet „vegan“ der Verzicht auf jegliche tierische Produkte, „Vegetarier“ konsumieren nichts, wofür ein Tier getötet werden musste. Eigentlich kann man also nicht ein bisschen vegan oder vegetarisch leben.

Doch ist Konsequenz wirklich das, worauf es ankommt? Für überzeugte Tierschützer ist natürlich jedes bisschen Leid, das einem Tier angetan wird, zu viel. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch gut ist, dieses Leid zu verringern. Jeder Schritt in die richtige Richtung ist hilfreich – das soll zunächst einmal klar gestellt werden.

die Kuh lebt Vegan

Eineinhalb Milliarden Rinder leben auf unserer Erde, von denen jedes täglich bis zu 250 Liter Methan ausscheidet

Ein vegetarisches Lebensstil entlastet die Umwelt: besonders Kühe stoßen klimaschädliche Gase aus. Die Nutztierhaltung verschlingt massenhaft Ressourcen, denn für die Fleischproduktion sind enorme Mengen an Wasser und Futtermittlen notwendig. Wer sich bewusst vegetarisch ernährt, lebt gesünder und länger.

Veganer führen den vegetarischen Gedanken zu Ende

Wer sich nicht für Tierleid verantwortlich machen möchte, wird sich das Schlachten der Milchkühe und Legehennen nicht schön reden können. Auch diese Tiere sind für den Nutzen gezüchtet, wenn sie nicht mehr rentabel sind, werden sie „weiterverarbeitet“.

Veganer sind zudem die ultimativen Umweltschützer: eine rein pflanzliche Ernährung verbraucht im Vergleich zu anderen Ernährungsstilen am Wenigsten Ressourcen und verursacht am Wenigsten CO2 Ausstöße. Bei der Käseherstelltung ist die CO2-Emission mit 8340g pro kg sogar noch höher als bei der Rindfleischproduktion mit 6430g. Zum Vergleich: Kartoffeln liegen bei gerade mal 200g pro kg.

Avocado ist Vegan Favorit

aus einer reifen Avocado wird fix ein leckerer Brotaufstrich

vegan und lecker

Mit leckeren Rezepten wird es nicht langweilig. Als Vegan-Anfänger sollte man Spaß am Experimentieren mitbringen, denn jetzt geht es darum neue Produkte und Kombinationsmöglichkeiten auszuprobieren.

Gerade nach dem Umstieg ist es wichtig, vernetzt und informiert zu bleiben, sodass einem der Speiseplan nicht irgendwann zu langweilig und das Vorhaben als zu schwierig erscheint. Natürlich darf man auch als Alles-Esser oder Vegetarier vegane Rezepte ausprobieren und so für Abwechslung auf dem Tisch sorgen.

Vegan kochen lernen kann man zum Beispiel in der Kochschule BioGourmetClub in Köln. Dort werden auch Online-Kochkurse angeboten.


Vorsicht: Das wichtige Vitamin B12 ist natürlicherweise nur in tierischen Produkten enthalten. Vitamin B12 ist unter anderem für die Zellteilung von Bedeutung. Eine Vitamin B12-Unterversorgung kann schwerwiegende Folgen bis hin zu Nervenschäden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Insbesondere schwangere Frauen, stillende Mütter und Kleinkinder sind anfällig. Vitamin B12 kann inzwischen auch synthetisch hergestellt werden und ist als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.


 

Vegan und Lecker

Lecker und Gesund – aber keine Sorge, Veganer können mehr als „nur“ Salat essen

Auch wer auf nichts verzichten möchte, kann seinen Alltag „veganer“ gestalten: denn gute Alternativen bedeuten keinerlei Komfortverlust. Ganz einfach geht es mit:

  • Pflanzenmilch im Müsli und Kaffee (unser Favorit ist die Soja-Reis Milch von dm)
  • Kosmetik ohne Tierversuche und ohne tierische Bestandteile
  • Spaghetti mit Sojabolognese – schmeckt super!
  • Ei-Alternativen beim Backen: Apfelmus oder eine zerdrückte Banane fungiert als Bindemittel
  • der (wirklich langen!) veganen Produktliste von Peta2

 

Zum Weiterlesen: www.greenpeace-magazin.de/besseresser

Übrigens:  Gegen den Irrglauben Veganer würden durch ihren hohen Sojakonsum dem Regenwald schaden: Rund 98% des angebauten Sojas werden für Nutztierfuttermittel verwendet – via www.zeit.de/soja-bilanz

Handgedruckte Spendenkarten

Spendenkarten hangedruckt

2015 konnten wir eine schöne Spendenkarten Aktion unterstützen: zusammen mit Alex Fröde von Eco-Weihnachtskarten haben wir Weihnachtskarten von Hand bedruckt. Durch den Stempeldruck mit der mineralölfreien Farbe auf dem strukturierten Papier ist jede Karte ein Unikat und wirklich persönlich.

Erfolg im Jahr 2015

Durch den ehrenamtlichen Einsatz vieler Unterstützer können die Karten im Fünferset für 12,95€ angeboten werden – von denen dann 5€ an die Umweltorganisationen Urgewald und Robin Wood gespendet werden.logos der von den Spendenkarten unterstützten Organisationen

Urgewald beschäftigt sich vor Allem mit Aufklärung und Boykotten von umweltschädigenden Investitionen, während sich Robin Wood gewaltfrei und kreativ für den Erhalt der Wälder einsetzt.

Verein Urgewald

Den Verein Urgewald haben wir bereits in einem eigenen Artikel vorgestellt. Wir finden die Idee an der Finanzierung, dem Wunden Punkt vieler Unternehmen, anzusetzen wirklich clever.
Allein durch aufklärende Kampangen wie „Was macht eigentlich mein Geld“ über Bankengeschäfte oder „Bitter Coal“ eine Studie über Kohleförderung kann schon viel verändert werden. Wenn die Verbraucher aufgeklärt sind, und sich ihrem Einfluss bewusst sind, können schon durch viele kleine Veränderungen riesige Projekte, wie der Bau von Atomkraftwerken, verhindert werden. Der Kunde ist tatsächlich König – denn in der Masse sitzt er eindeutig am längerem Hebel!

Handgedruckte Spendenkarten von Eco Weihnachtskarten

So sehen die verschiedenen Spendenkarten aus

Der Charme des Handgemachten und die individuellen, klaren Motive machen die Karten so sympathisch. Eine schöne Aufmerksamkeit für liebe Menschen, oder auch für die geschäftlichen Weihnachtsgrüße. Das kräftige Recyclingpapier hat eine schöne Haptik und wirkt sehr hochwertig, man sieht den Karten einfach an, dass sie liebevoll im kleinen Kreis und mit viel Persönlichkeit gestaltet worden sind.

Ob mit Wald, Sternenhimmel, Weihnachtsbäumen, Grüßen zum Fest oder als gemischtes Set: das sind einfach schöne, nachhaltige Weihnachtskarten – die dann noch Umweltschutzprojekte fördern.

Diese Projekt unterstützen wir wirklich gerne. Die handgedruckten Karten könnt Ihr hier bestellen, mehr Infos gibts auf der Seite handbedruckte-weihnachtskarten.de

 

 

 

 

 

Eco – Weihnachtskarten

Grafiker Alex Fröde, der Gründer und Geschäftsführer der Eco-Cards, hat sich auf nachhaltiges Design spezialisiert. In der Gestaltung grüner Weihnachtskarten hat er eine sinnvolle und verantwortungsvolle Tätigkeit gefunden. Neben der Nachhaltigkeit sind ihm vor Allem die Qualität der Karten, sowie der persönliche Kundenkontakt und die individuelle Beratung wichtig.

Jedes Motiv ist liebevoll individuell gestaltet, und so wird auch auf jeden Kundenwunsch eingegangen.

Diese orangefarbenen OEko-Weihnachtskarten mit einem Weihnachtsbaum zeigen ein grafisches Layout. Diese 4-seitige Grusskarte ziert ein Grusstext in Deutsch.

Frohes Fest – Rutsch gut rein!

Nicht nur geschäftliche Weihnachtskarten

Eigentlich sind die Karten für den geschäftlichen Gebrauch, also die jährlichen Weihnachtsgrüße von Unternehmen bestimmt. Hier fallen oft hohe Stückzahlen an, und bei herkömmlichen Anbietern bekommt man Grußkarten oft nur in verschiedenen „Paketen“ – so kann es zum Beispiel günstiger sein 1000 Karten zu drucken, auch wenn man weniger braucht. Der Rest wird weggeschmissen. Stückzahlgenaues Drucken ist natürlich viel umweltfreundlicher und schont Ressourcen.

Für diese Karte ist kein Baum gefallen

Unter diesem Motto ist das gesamte Handeln von Eco-Cards nachhaltig ausgerichtet. Es wird ausschließlich Recyclingpapier verwendet, die Druckfarben sind mineralöl frei, im Büro wird Ökostrom bezogen und das Geld liegt bei einer grünen Bank – all das macht Eco-Weihnachtskarten zu einem ganz und gar nachhaltigen Unternehmen. Für das Team von Eco-Cards bedeutet das auch, die tägliche Arbeits- und auch Lebensweise zu hinterfragen, um ein ökologisches Bewusstsein zu entwickeln.

Handgedruckte Weihnachtskarten – Ein Spendenprojekt

Seit 2015 gibt es die handgedruckten Karten mit Spendenanteil: Hier wurde in liebevoller Handarbeit ehrenamtlich Karte für Karte mit einem Stempel gedruckt. Pro Set gehen 5€ des Verkaufspreises an ein nachhaltiges Projekt, wie z.B. die Umweltvereine Robin Wood und urgewald.

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Ein Fünferset kostet nur 12,95€ – von denen 5€ gespendet werden

Eine schöne und einfache Möglichkeit zu Weihnachten etwas gutes zu tun!

Noch ein Geheimtipp zum Schluss: Auf der Eco-Weihnachtskarten Website gibt es eine ganze Menge Weihnachtsgrüße, Sprüche und Wünsche zur Inspiration für die eigenen Karten!

Quecksilber im Fisch

„Die Europäische Kommission plant eine Lockerung der Grenzwerte für Quecksilber in Fisch“ – so beginnt der Artikel auf Foodwatch.dom, der uns auf das Thema aufmerksam machte. Quecksilber kennt man noch aus alten Thermometern, mittlerweile ist der Stoff als Gift bekannt. Schlimm genug, dass man Quecksilber überhaupt über Nahrungsmittel aufnimmt, der größte Anteil lässt sich jetzt schon im Fisch finden:

 

Quecksilberaufnahme aus verschiedenen Lebensmitteln (100 % = 14 mg/d) über Uni Kiel

 

Das Schwermetall Quecksilber kann zu Entwicklungsstörungen des Fötus führen und bei Erwachsenen für eine Reihe von Nervenstörungen verantwortlich sein. Der sich entwickelnde Organismus hat eine 5-10 Mal höhere Empfindlichkeit als der Erwachsene, weshalb Schwangere und Kinder besonders gefährdet sind. Das zentrale Nervensystem ist am Meisten von der Toxizität des Stoffe betroffen. Kinder, die bereits vor der Geburt mit einer schädigenden Menge Quecksilber belastet wurden, weisen Entwicklungs- oder Verhaltensstörungen auf.

Doch was passiert überhaupt, wenn Quecksilber in den Körper gelangt?

Bei Erwachsenen sind Anzeichen einer Quecksilbervergiftung anhand Missempfindungen der Haut, Gangunsichterheit, Sprach- und Hörstörungen oder Gesichtsfeldeinschränkungen zu erkennen. (Quelle)

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Wieviel Quecksilber darf hier zukünftig enhalten sein?

Auch wenn das Risiko eine tatsächlichen Vergiftung durch eine vergleichsweise hohe Menge Quecksilber gering ist, sollte der gesetzliche Höchstwert nicht verändert werden. Zum Schutz des Verbrauchers, sollten erlaubte Mengen von Schwermetallen in Lebensmitteln streng begrenzt sein.

Thun- oder Schwertfisch besonders belastet

Besonders hoch ist die Konzentration bereits in Raubfischen, die am Ende der Nahrungskette stehen. So wird beispielsweise in Thun- oder Schwertfisch ein besonders hoher Quecksilberwert nachgemessen, der sich oft schon über dem gesetzlichen erlaubten Wert befindet. Bis zu 50% des Fangs können gar nicht verkauft werden, durch die Verdopplung der Grenzwerte wären nur noch 14,5% unverkäuflich.

Quecksilber ist gefährlich und giftig. Im wesentlichen gelangt es durch industrielle Aktivitäten in die Lebensmittel. Über Abgase in der Atmosphäre, Düngemittel und Klärschlamm reichert es sich im Boden an und gelangt in das Grundwasser. Bei Verwendung von Fischmehl als Tierfutter findet sich Quecksilber auch in Leber und Niere von terrestrischen Lebewesen.

Wir möchten an dieser Stelle die Email-Kampagne von Foodwatch unterstützen, und die Erhöhung des Quecksilber Grenzwertes verhindern.

 

Plastikfrei in der Küche

Lebensmittel in der Küche

Wer kennt das nicht: die eine Schublade in der Küche, die so mit Tupper-Dosen vollgestopft ist, dass sie, wenn man sie einmal aufgemacht hat, nicht mehr zu geht, weil sich Deckel und Dosen verkeilen. So viel Plastik braucht man gar nicht.

Aufbewahrung im Kühlschrank

Wenn es darum geht, selbstgekochtes Essen im Kühlschrank aufzubewahren, kann man einfach eine Schüssel oder den Kochtopf nehmen – und wie Oma einfach einen Teller obendrauf platzieren. Wurst und Käse oder Gemüse bleibt auch in Keramikdosen oder Schüsseln wunderbar frisch.

Bienenwachstücher von Toff und Zürpel

Mitnehmen

Für unterwegs gibt es Edelstahldosen oder Glasvarianten, die dann auch beim Erwärmen im Büro keine unschönen chemischen Stoffe ins Essen abgeben. So bleibt die Brotzeit frisch und gesund!

Aufbewahrung

Zum Aufbewahren von Müsli, Nudeln oder Reis, eignen sich ganz klassische Einmachgläser. Die sehen super aus, und man weiß auf einen Blick, was darin ist und wie viel man noch hat.

Vorratsglas mit Deckel

Kochutensilien

Kochlöffel und Co sollte man nicht aus Kunststoff wählen, eher natürliche Rohstoffe wie Bambus. Schließlich werden sie beim Kochen heiß und sind in direktem Kontakt zum Essen, sodass Stoffe aus dem Plastik daran abgegeben werden können. Holzschneidebretter sind dank der Gerbsäure im Holz sogar hygienischer als Plastikteile.

Geschirr

Gerade bei Kindern sind Plastikteller und Becher beliebt, denn sie sind so schön bunt – und außerdem gehen sie nicht kaputt, wenn sie einmal runterfallen. Farbenfrohe Alternativen gibt es aus Bambus- und Mais. Das Geschirr von BIOBU ist BPA, PVC and Phthalat frei, und aus nachwachsenden Rohstoffen.

Die Kindesets von Biobu sind besonders gut durchdacht

Die Kindersets von Biobu sind besonders gut durchdacht

Töpfe, Schüsseln und Pfannen

Töpfe, Schüsseln und Pfannen sind meist sowieso aus Edelstahl oder Porzellan. Was die Teflonbeschichtung vieler Pfannen angeht, ist man sich oft uneinig. Verschiedene Quellen bezeugen, dass der Kunststoff giftige Dämpfe abgeben kann – der Hersteller bestreitet das.

Sauberkeit

Müllbeutel sind Müll! So einfach ist das. Trockenen Müll kann man einfach so im Mülleimer sammeln und den bei Bedarf auswischen. Für Biomüll eigenen sich Keramik- oder Edelstahlbehältnisse. Abspülen kann man mit Spülbürsten mit Wechselkopf aus Holz & Naturfaser und Topfkratzer aus Bambus. Zum Thema Plastikfreie Spülmittel haben wir einen interessanten Artikel gefunden. Sinnvoll ist es Nachfüllpackungen zu kaufen und möglichst große Mengen, um Plastikmüll einzusparen.

Luffa Spülschwamm

Wenn man aufmerksam einkauft und nach und nach Plastikteile durch Alternativen ersetzt, kann man sich in einiger Zeit über eine Plastikfreie Küche freuen. Bis dahin ist jede kleine Veränderung ein Schritt in die richtige Richtung.

Plastik im Kinderzimmer

Gerade im Kinderzimmer häufen sich oft Unmengen von Plastikprodukten an. Diese sind fröhlich bunt und abwaschbar – aber können auch schädliche Stoffe wie die hormonähnlich wirkenden Weichmacher enthalten und freigeben. Gerade wenn die Kleinsten gerade alles in den Mund nehmen, sollte man hier mit Plastikspielzeug vorsichtig sein. Kindermöbel müssen auch nicht in der Plastikvariante des beliebten schwedischen Möbelhauses daher kommen, sondern können auch klassisch aus Holz oder sogar aus Pappe bestehen.

Kinder Pappbank Benz von Green Lullaby

 

Plastikfreie Windeln

Durch Windeln entsteht unglaublich viel Müll, sie sollen für 5 bis 10 % des deutschen Müllaufkommens verantwortlich sein. Das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass in zwei Wochen pro Kleinkind etwa 100 Windeln benötigt werden. Auch hier kann man auf Plastik und Einweg verzichten und auf waschbare Mehrwegwindeln umsteigen. Diese sind in der Anschaffung zwar teurer, rentieren sich aber nach kurzer Zeit und schonen die Umwelt.

Spielzeug Alternativen

Das gute alte Holzspielzeug lässt auch heute noch Kinderherzen höher schlagen: Kugelbahn, Schaukelpferd und Kaufmannsladen sind aus Holz robust und lange haltbar und können von mehreren Generationen bespielt werden. Natürlich macht es keinen Sinn alles aus Plastik wegzuwerfen und neue, plastikfreie, Spielsachen zu kaufen. Es darf gerne mit dem vom Onkel vermachtem Lego gespielt werden, aber wenn es darum geht, etwas neues zu erstehen, macht es Sinn plastikfreie Produkte zu wählen.

Plastikfreie Lieblingsprodukte aus unserem Shop sind zum Beispiel die Papierfiguren oder die Spielhäuser von StudioRoof.

Papierfiguren für Spielen ohne Plastik

Spielfiguren „Figures“ von studio roof

Papphaus von studio roof kommt ohne plastik aus

Spielhaus Casa Cabana von studio Roof

Gerade bei dem Blanko Spielhaus können Kinder ihrer Fantasie ganz freien Lauf lassen. Die weißen Wände laden dazu ein verziert und bemalt zu werden.

Umso älter die Kinder werden, umso schwieriger ist es natürlich gegen die Plastikflut anzukämpfen, denn Barbies, ferngesteuerte Autos und Co sind ja sooooo toll. Hier macht es Sinn Kompromisse einzugehen, denn es geht ja um den verantwortungsvollen Umgang mit Plastik. Vielleicht findet man ja sogar gemeinsam eine Puppe auf dem Flohmarkt.

Plastikfrei Einkaufen

Einkaufen im Supermarkt bringt viel Verpackungsmüll

Einkaufen: Ohne Produkte in Kunststoffverpackungen würde ein herkömmlicher Supermarkt kaum etwas in den Regalen haben – wo doch mittlerweile sogar einzelne Maiskolben, Gurken oder Bananen (!) in Plastik eingeschweißt daherkommen.

Plastikfreie Zone

Bei Rewe, Aldi oder Lidl um die Ecke plastikfrei einkaufen fällt tatsächlich schwer. Glücklicherweise gibt es mittlerweile auch Märkte wie die Plastikfreie Zone oder Original Unverpackt – den ersten verpackungsfreien Supermarkt in Berlin. Läden wie dieser sprießen zurzeit aus dem Boden, man spricht von Innovation, wenn es um das Vermeiden des Verpackungsmülls geht. Eigentlich ist es aber eine Rückbesinnung zur „guten alten Zeit“, wo Mehl, Nudeln und Reis abgewogen in Papiertüten verkauft wurden.

Bei Utopia gibt es eine Auflistung aller verpackungsfreien Märkte in Deutschland.

Wochenmärkte, Bioläden oder Reformhäuser

Ansonsten sind Wochenmärkte, Bioläden oder Reformhäuser gute Anlaufstellen, wo man plastikfrei Lebensmittel einkaufen kann. So kann man dort beispielsweise Sahne in Schraubgläsern oder offene Gewürze finden. Natürlich sollte man zum Einkauf seine eigene Tasche oder einen Korb mitbringen und nichts in Plastiktüten packen lassen. Auch wenn diese mittlerweile 15 Cent extra kosten, schreckt der so geringe Preis leider nur die wenigsten Kunden ab.

Plastikverbrauch im Durchschnitt

Am Ende eines Jahres hat ein durchschnittlicher Deutscher nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums 117 Kilogramm Kunststoff verbraucht – rund ein Drittel davon ist Verpackungsmüll. In Deutschland werden immer noch 71 Plastiktüten pro Kopf und Jahr verbraucht, so die Verbraucherzentrale Hamburg.

so schön bunt kann verpackungsfreies einkaufen sein

so bunt kann verpackungsfreies Einkaufen sein

Was auf die plastikfreie Einkaufsliste gehört:

  • Joghurt im Glas statt im Becher
  • Milch in Flaschen
  • wenn möglich Glasflaschen statt Tetrapacks oder Plastikpfandflaschen; keine Einwegflaschen
  • Brot vom Bäcker und nicht aus dem Supermarktregal
  • Käse und Wurst am Stück von der Frischetheke – nicht dem Kühlregal. Übrigens kann man den Einkauf in mitgebrachte Behältnise packen lassen, das ist gesetzlich okay!
  • loses Obst und Gemüse in wiederverwendbare Netze statt Tüten packen
  • keine Fertigprodukte
  • Nudeln in Papierverpackung
  • Kaffee von der lokalen Kaffeerösterei in Papier oder eigenem Behältnis gepackt
  • Papiertaschentücher im Spenderkarton, statt in einzelnen Plastikpackungen

Generell ist auch Selbstgemachtes hier wieder eine schöne Alternative zu Abgepacktem. So kann man beispielsweise ganz leicht Joghurt selber machen: für die erste Runde braucht man zwar bereits fertige Joghurtkulturen, beim zweiten mal kann man aber dann auf den eigenen zurückgreifen.

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Jogurt selber machen

Eigentlich muss man beim Einkaufen nur aufmerksam sein, und sich wenn möglich für die plastikfreie Alternative entscheiden – so kann man zumindest plastikfreier leben. Wir sagen es immer wieder gerne: auf Plastikflaschen kann man getrost vollständig verzichten und stattdessen Glasflaschen wiederbefüllen!