Kategorie: Haushalt

Nachhaltig verpacken mit Bienenwachstüchern

Mich überraschte immer wieder die wahnsinnig große Menge an Plastikmüll, die in meinem 4-Personen-Haushalt anfiel. Somit war der Gedanke geboren, da genauer hinzuschauen und zumindest einen Teil des Müllproblems anzugehen. So kamen die Bienenwachstücher ins Spiel und haben bis heute unzählige Plastiktüten und Folien überflüssig gemacht. Weiterlesen

Plastikfrei leben im Haushalt

Jeder, der Kinder hat weiß: sobald sie auf der Welt sind, verändert sich das eigene Leben, manchmal sogar um 180°. Man macht sich mehr Gedanken über gesunde Ernährung und achtet besonders auf die Inhaltsstoffe von Produkten im Haushalt. Was anfangs neu und anstrengend erscheint, kann ein Chance für die ganze Familie bedeuten. Eine Chance, um bewusster, umweltfreundlicher und plastikfrei zu leben.

Wir kennen diesen Wandel zu mehr bewusstem Handeln aus eigener Erfahrung:

„Als Vater zweier Kinder ist es mir eine Herzensangelegenheit allen jungen Familien schadstofffreie und zeitgemäße Produkte anzubieten, die den eigenen Alltag und unser aller Umwelt nachhaltiger, schöner und grüner machen. Sämtliche Produkte im Shop wurden persönlich ausgewählt, ausführlich von der eigenen Familie getestet und erfüllen zudem mindestens eines unserer gelisteten Kriterien.“ – Ulrich Freitag (Inhaber)

9 neue „mehr grün“ Produkte ohne Plastik

Aus diesem Grund war es uns ein Anliegen mehr plastikfreie Produkte in den mehr grün Shop aufzunehmen und darüber hinaus eigene Produkte herzustellen. Wir haben uns gefragt: Welche Plastikprodukte würden wir gerne ersetzten? Und was fehlt uns im Haushalt? Heraus gekommen sind 9 nachhaltige mehr grün Produkte!

 

Bio Duftkerzen ohne Paraffin und Palmöl

Unsere Produkte setzen auf umweltfreundliche Materialien wie Raps-Wachs, das biologisch abbaubar ist und in Europa hergestellt werden kann. Wir sind darauf bei der Suche nach nachhaltigen Kerzen aufmerksam geworden und haben die Produktion kurzerhand selbst angestoßen. Unsere Bio Duftkerzen enthalten natürliche und schadstofffreie ätherische Öle wie frisches Lemongras, Peppermint, holziges Zypresse-Pinie, Vanille oder exotisches Ylang Ylang, fruchtige Limette oder fruchtiges Mandarin. Die Duftrichtungen sind angenehm zurückhalten dosiert. Die Gläser können nach dem Abbrennen wiederverwendet werden.

Trinkhalme aus Edelstahl: stückgenau bestellen

Auch bei unseren Trinkhalmen aus Edelstahl überzeugt das Material. Die simple Alternative zu herkömmlichen Trinkhalmen aus Plastik ist bruchsicher, spülmaschinenfest und Made in Germany. Und das Beste: es ist eine stückgenaue Bestellung möglich! Ein tolles Zero Waste Produkt für jeden, der gerne Trinkhalme nutzt.

Seife plastikfrei aufbewahren

Neben der plastikfreien Seifendose, bieten wir auch ein praktisches Seifensäckchen aus Sisal an. Viele Seifensäckchen konnten uns mit ihrer Verarbeitung nicht überzeugen und so machten wir uns auf die Suche nach einem passenden Hersteller. Unser mehr-grün.de Seifensäckchen ist ein Klassiker, das wir für uns neu entdeckt haben. Praktisch zur Aufbewahrung von Seifen und zum Aufbrauchen von Seifenresten, kann damit eine Menge Plastikmüll im Badezimmer vermieden werden.

Als besonders schönes und natürliches Deko-Element für das Badezimmer oder die Küche, ist die Seifenschale aus Bambus dazugekommen. Sie wird aus dem schnell nachwachsenden Rohstoff Bambus gefertigt und ist eine haltbare und schöne Alternative zu den meist langweiligen Seifenschalen aus Plastik. Nach der Nutzung kann die Seife außerdem gut trocknen und weicht nicht mehr auf. Die Schale eignet sich übrigens auch hervorragend als Ablage für den plastikfreien Spülschwamm aus Luffa.

Plastikfrei spülen mit Luffa

Luffa Schwämme kennen die Meisten wahrscheinlich eher aus dem Bad. Dass man ihn auch in der Küche nutzen kann, war uns anfangs auch neu. Wir haben uns eine Alternative zu den etlichen Spülschwämmen aus Plastik gewünscht, die man immer noch in Massen bekommt. Der plastikfreie Luffa Spülschwamm à la Eigenmarke mehr-grün.de wird aus der Schwammgurke oder dem Schwammkürbis gewonnen. Das Gemüse wird im Asiatischem und Pazifischem Raum als Nahrungsmittel und Rohstoff für verschiedene Anwendungen angebaut. Wobei der junge Kürbis noch essbar ist, bildet sich in der reiferen Schwammgurke eine Art Skelett, welches sich nach dem Trocknen hervorragend für verschiedene Anwendungen eignet. Somit ist der plastikfreie Spülschwamm 100% natürlich, 100% plastikfrei und 100% vegan.

Wie benutze ich den plastikfreien Spülschwamm richtig?

  1. Schwamm vor der ersten Nutzung ein paar Minuten im Wasser quellen lassen
  2. Wie gewohnt zum Geschirrspülen nutzen (entfernt normale Verschmutzungen)
  3. Nach dem Spülen gründlich auswaschen, ausdrücken und am besten zum Trocknen an der Schlaufe aufhängen oder in eine luftige Schale legen (wie z.B. die Seifenschale aus Bambus)
  4. Bei Bedarf kann der Schwamm auch in der Waschmaschine bei 60°C gewaschen werden

Vorratsdosen Glas aus Omas Keller

Die Vorratsdosen aus gebrauchten Einmachgläsern mit hübschem Griff und einer kleinen unauffälligen Dichtung, sind ideal für die übersichtliche Aufbewahrung von trockenen Lebensmitteln wie Müsli, Kaffee oder Nudeln. Aber auch außerhalb der Küche können die Vorratsdosen ihren Dienst erweisen. Ob selbstgemachte Badezusätze, Kosmetika, Nähgarne oder anderes Bastelmaterial: allerlei loser Krimskrams findet in den Gläsern stilvoll seinen Platz. Wir sind schon ganz gespannt was bei uns in den Vorratsdosen aus Glas alles verstaut werden kann. Die Vorratsdosen sind handgemacht in Deutschland und bei uns in den Größen 750ml, 100ml und 1500ml erhältlich.

Brotdosen aus Edelstahl für unterwegs

Noch ein Thema, dass uns als Familie besonders am Herzen liegt: umweltfreundliche Produkte für Kinder. Wenn man danach im Internet sucht, trifft man auf eine Vielzahl von Angeboten, die einen nahezu erschlagen. Wie treffe ich hier die „richtige“ Wahl? Und welches Produkt hält was es verspricht? Für unseren Shop und ein weiteres mehr-grün.de Produkt, haben wir uns für die Herstellung einer auslaufsicheren, plastikfreien und langlebigen Edelstahlbrotdose entschieden. Wir bieten sie in zwei Größen an: als Brotdose midi mit 1200ml und als mini Bentobox mit 800ml. Beide Edelstahldosen werden mit einem Trenner geliefert, so dass man darin problemlos Warmes von Kaltem oder Trockenes von Saftigem trennen kann.

Die Brotdosen sind dank des lebensmittelechtem Dichtungsrings aus Silikon absolut auslaufsicher. Also kein Risiko den Inhalt der Tasche aus Versehen zu verschmutzen. Halten wir denn was wir versprechen? Wir machten den Test, packten die Brotdosen für unsere Kinder und wagten es sogar mit Roter Beete inklusive Saft, Und ja: wir halten was wir versprechen!

Sollte doch mal ein Teil der Brotdose abhanden kommen, bieten wir in unserem Shop Ersatzteile dafür an wie Ersatzdeckel aus Edelstahl. Lieber lang leben lassen statt wegwerfen.

Nachhaltig schön verpackt

Auch bei der Verpackung ist weniger oft mehr. Wenn wir persönlich Geschenke einpacken, dann nehmen wir altes Zeitungspapier oder lassen das Geschenk einfach unverpackt. Eine persönliche Widmung findet Platz auf einer Postkarte oder dem Geschenkanhänger aus Kraftkarton. In unserem Shop bieten wir aktuell fünf verschiedene 5er-Sets mit Weihnachtsmotiven an.

 

Alternativen zu Einweggeschirr und Plastikstrohhalmen 

Papier Trinkhalme statt Einweggeschirr

Wenn das Wort Einweggeschirr fällt, klingelt wohl bei jedem, der sich für Umweltschutz und einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen interessiert, sofort die Alarmglocke. Denn egal ob To-Go-Becher, Einweggeschirr und -besteck, oder auch Strohhalme – die Umweltbelastungen durch diese Kurzzeitprodukte ist immens, besonders im Verhältnis zur Nutzzeit. Was tun wenn die große Geburtstagsparty im Garten ansteht oder die Betriebsfeier? Man muss auf den Komfort den Einweggeschirr bietet nicht verzichten und kann trotzdem umweltfreundlich handeln. Zuckerrohrmelase, Palmblätter, Weizenkleie und natürliches abbaubaren Plastik machen es möglich.

Die Alternativen

 

Möchte man Einwegteller benutzen, kann man zu einem auf Produkte aus Rohrzucker zurückgreifen. Diese werden aus Bagasse, einem Nebenprodukt aus der Zuckerrohrverarbeitung, hergestellt. Dabei werden Zuckerrohrfasern mit Wasser und einem natürlichen Bindemittel zu einer feinen Masse gemahlen, verarbeitet und in Form gepresst. Zuckerrohr ist ein besonders schnell nachwachsender Rohstoff und hat eine beträchtliche CO2 Ersparnis im Vergleich zu herkömmlichem Einweggeschirr.

Palmenblatt

fallen diese hübschen Blätter ab, können sie zum Beispiel zu Tellern gepresst werden

Eine weitere und zudem sehr ästhetische Alternative sind Teller und Schalen aus Palmenblättern. Diese stammen von der Betelnusspalme und müssen dafür noch nicht mal geerntet werden, denn im Wachstum wirf die Palme Blätter ab. Diese werden dann eingesammelt, gereinigt und mit Hilfe von Wasserdampf in Form gepresst. Außerdem kann man das wasserdichte und robuste Palmblatt-Geschirr ohne Probleme starker Hitze oder Kälte aussetzen. So zum Beispiel im Ofen, der Mikrowelle oder der Gefriertruhe. Und wo wir gerade bei Blättern sind – es gibt sogar 100% biologische Einwegteller aus Laubblättern. Dabei werden zwei Schichten Laubblätter und eine Schicht Laubpapier in Form gepresst. Wie bei dem Palmenblattgeschirr keine synthetischen Zusätze, keine Farbe, keine Klebstoffe!

Weizen

Auch Weizen kann eine Alternative zu Plastik Einweggeschirr darstellen

Eine weitere Alternative bildet Einweggeschirr aus Weizenkleie, wichtig jedoch ist hier zu beachten, dass das Produkt nicht unbedenklich ist für Allergiker. Auch Getränke können nicht alle problemlos darin serviert werden. Sie eigenen sich daher eher für den schnellen Verzehr, sind aber super zum Beispiel auf Festivals!

Trinkhalme aus Plastik? Nein Danke!

Ein weiteres, sehr aktuelles Thema sind Trinkhalme. Trinkhalme aus Plastik sind eines der größten Verschmutzungsfaktoren unserer Zeit. Egal ob bei der Feier zuhause oder in der Gastronomie. Trinkhalme haben eine kurze Verwendungsdauer, werden nach einmaligem Gebrauch weggeschmissen und richten dabei große Schäden in der Natur an. Aber auch hier muss man nicht auf den Trinkspaß verzichten, sondern man kann stattdessen plastikfreie Trinkhalme verwenden.

Papier Strohhalme als hübsche Alternative zu Strohhalmen aus Plastik

Hübsche Papier Strohhalme gibt es zum Beispiel von Bio Strohhalme – natürlich auch im mehr-grün Shop erhältlich!

Diese bestehen zum Beispiel aus Stroh, wie der ursprüngliche Name Strohhalm ja schon vermuten lässt. Dabei werden Strohhalme zugeschnitten, gereinigt und desinfiziert und können dadurch auch unbedenklich in Restaurants, Bars oder Zuhause eigesetzt werden.

Trinkhalm aus Edelstahl

Besonders schön sind die mit Lebensmittelfarbe bedruckten Papier Strohhalme, die es in vielen verschiedenen Farben im mehr-grün Onlineshop gibt. Sie sind ein echter Hingucker für schicke Getränke auf Grillparties und Geburtstagsfeiern und werden nach Gebrauch einfach kompostiert!

Zudem gibt es PLA-Halme, also Trinkhalme aus Biokunststoff. Dieser wird aus Maisstärke gewonnen und ist wie alle anderen erwähnten Produkte zu 100% kompostierbar. Alle Produkte können unbedenklich im Biomüll entsorgt werden und zersetzten sich schon nach wenigen Wochen vollständig.

Fazit

Man sieht also wenn nötig kann man auch mal zum Einweggeschirr greifen, was hier zählt ist einfach das Material. Trotzdem sind Einweglösungen nicht immer von Nöten: auf der Grillparty oder beim Picknick kann man bestimmt auch Mehrweggeschirr benutzen, oder „auf der Hand“ essen. Für große Events, wie zum Beispiel Festivals, sind nachhaltige Einweggeschirrvarianten jedoch eine tolle Alternative.

Putzen Ohne Chemie ist kinderleicht

putzen ohne Chemie - Hand mit Seifenblasen

Putzen ganz ohne Chemie – geht das? Und wird sauber? Umweltverschmutzung und Nachhaltigkeit sind mittlerweile ein fest etabliertes Thema in der Gesellschaft und viele versuchen ihren Alltag ökologisch bewusster zu gestalten. Bei Putzmitteln allerdings suggeriert die Werbung jedoch oft „viel hilft viel“ und das nur Chemikalien effektiv Bakterien und Schmutz beseitigen – das jedoch ist ein Mythos.

Altbewährte Putzmittel haben die gleiche Wirkungskraft, sind ökologischer und um einiges günstiger. Dabei geht es aber nicht nur um Umweltschutz und Kosten – auch die Gesundheit wird stark durch aggressive Putzmittel geschädigt. Durch das Einatmen toxischer Substanzen, also Putzmittel, die Tenside und Säuren enthalten, werden Schleimhäute und Atemwege angegriffen und geschädigt. Abgesehen davon wird eine Menge an Verpackungsmüll eingespart und es gelangen keine Schadstoffe in das Abwasser.

Doch welche Putzmittel eigenen sich? Auch als ökologisch ausgewiesene Putzmittel enthalten oftmals noch Teile von Tensiden und Säuren. Also warum nicht wieder auf die alten gutbewährten Hausmittel zurückgreifen?!

Backsoda zum Putzen

Bewährten Hausmittel: Natron, Zitronensäure und Kernseife

Natron, auch als Backsoda bekannt, ist ein echter Allrounder im Haushalt. Es bekämpft üble Gerüche. Das funktioniert übrigens auch in Schuhen: dafür einfach die Mischung in die Schuhe geben und über Nacht einziehen lassen. Aber auch Waschbecken und Badewanne, ebenso wie Fugen lassen sich hervorragend mit Natron säubern. Dafür das Natron am Besten mit etwas Wasser zu einer Paste anrühren. Auch klebrige Staubschichten auf Geräten wird damit ein Ende gesetzt. Aus einem halben Liter warmem Wasser, zwei Teelöffeln fein geraspelter Kernseife, zwei Teelöffeln Natronpulver und etwas Zitronensaft lässt sich ganz einfach ein umwelt- und gesundheitsfreundlicher Haushaltsreiniger herstellen.

Und auch im Alleingang ist Zitronensäure unschlagbar. Kalk hat keine Chance, also ist sie optimal für überall, wo viel Wasser fließt. Auch Küchengeräte wie Wasserkocher, Kaffeemaschine und Co. können damit erfolgreich von Kalk befreit werden. Fett- und Ölrückstände werden beseitigt. Hierfür kann zwar auch Essig benutzt werden, Zitronensäure hat dabei den Vorteil nicht zu prägnant zu riechen.

Kernseife eignet sich besonders um Waschmittel selber herzustellen. Kernseife wird traditionell aus tierischen oder pflanzlichen Fetten hergestellt – vor allem aus Palmöl. Da die Palmölproduktion in Monokulturen nicht besonders nachhaltig ist, stellt sich die Frage nach Alternativen. Kernseife gibt es aber auch aus Olivenöl!

Waschmittel selber herstellen

Für zwei Liter Waschmittel raspelt man 30 Gramm Kernseife und kocht diese zusammen mit vier Esslöffeln Sodapulver kurz in einem hohen Edelstahltopf auf. Mit einem Schneebesen umrühren, abfüllen und fertig. Für eine normale Wäsche reichen 150-200 ml Waschmittel aus.

Kleine Handgriffe, wie zum Beispiel nach dem Duschen auch die Dusche abzutrocknen, verringert nicht nur die Feuchtigkeit im Bad (und wirkt so Schimmelbildung entgegen), sondern entzieht Bakterien die Feuchtigkeit, die sie zum Wachsen brauchen.

Zitrone und Seife in einem Korb mit Handtuch bereit zum Putzen

Zitrone sorgt für frischen Geruch und Sauberkeit

Putzutensilien waschen

Spülschwämme und -lappen sollte man öfter mal in der Maschine mitwaschen, und nach jedem Gebrauch gründlich ausspülen, auswringen und schnell trocknen lassen. So entziehet man Keimen den Nährboden und trägt zur Haushaltshygiene mit bei.

Putzen mit Alkohol und Spiritus

Putzt man die Fenster mit einem Schuss Spiritus im Putzwasser, vermindert das Streifen und Schlieren und sorgt für einen angenehmen Abperleffekt von Regenwasser auf der Scheibe. Auch Fettflecken, Tinte, Saftflecken oder Rostflecken lassen sich effektiv mit Alkohol entfernen. Alkohol kommt ebenfalls dem Geschirrspüler als selbstgemachter Klarspüler zugute. Dafür etwas Zitronensäure und Alkohol mischen, was eine preiswerte Alternative zum handelsüblichen Reiniger ergibt.

Bei schlechten Gerüchen im Kühlschrank einfach ein Schälchen mit Kaffeesatz in den Kühlschrank stellen. Hilft übrigens auch bei hartnäckigen Gerüchen an den Händen – beispielsweise nach dem Knoblauchschneiden.

Es ist also ganz einfach ökologischer und gesundheitsfreundlicher zu putzen und man schont dabei sogar noch den Geldbeutel!

Jaus’nwrap statt Frischhaltefolie!

Jaus'nwrap in Aktion Stillleben

Wer schon auf Alufolie und Frischhaltefolie verzichtet, wird sich freuen zu hören, dass es eine ganz wunderbare Alternative gibt, die man auch einfach und schnell Zuhause selber machen kann! Denn es ist zugegebenermaßen doch schon sehr praktisch, wenn man mal ein Stück Käse oder ein Butterbrot schnell einwickeln kann. Dies ermöglicht in der umweltfreundlichen Variante ein Wachstuch.

Wachstuch einfach selber machen

Um ein Wachstuch selber zu machen, braucht ihr zunächst ein Stofftuch das zu 100% aus Leinen, Baumwolle oder Hanf besteht. Schön ist, dass man hier auch alte Stoffe verwenden kann, und ihnen eine neue Funktion gibt und sie dadurch nicht im Müll landen! Außerdem könnt ihr den Stoff beliebig groß, rund oder eckig zuschneiden. Dann braucht ihr fein geriebenes Bienenwachs, was es manchmal auch schon in kleinen Pellets zu kaufen gibt. Trotzdem ist am Einfachsten, wenn man das Wachs vom Block einfach mit einer Küchenreibe reibt, alte Kerzen verwertet, oder die Pellets nochmals feinhackt. Dazu braucht man Backpapier, ein Backblech und einen frischen, unbenutzten Pinsel. Eine tolle bebilderte Anleitung haben wir bei Jasmin von Schwatzkatz gefunden.

Der zugeschnittene Stoff wird nun auf dem Backpapier und dem Backblech ausgebreitet. Achtet hier darauf, dass der Stoff nicht über steht oder Wellen schlägt. Mit dem Wachs bestreut ihr nun das Stofftuch, erstmal lieber zu wenig nehmen als zu viel, denn man kann immer noch nachbessern. Das ganze wird nun bei 85 Grad für fünf Minuten in den Backofen geschoben. Das flüssige Wachs dann zügig und gleichmäßig mit dem Pinsel auf dem Tuch verteilen. Falls nun doch zu wenig Wachs auf dem Tuch ist, um es ebenmäßig zu bedecken, könnt ihr nachbessern und es nochmal kurz in den Ofen geben.

Anschließend das Tuch an einer Wäscheleine oder einem Wäscheständer kurz zum trocknen aufhängen und fertig ist es! Auch wenn das Tuch mal dreckig wird ist das kein Problem, es kann also ruhig mit Nahrungsmitteln in Kontakt kommen, denn man kann es ganz einfach mit lauwarmen Wasser abspülen und säubern.

Sollte das Wachstuch nach einiger Zeit anfangen zu bröckeln – keine Sorge! Einfach wieder in den Ofen damit, und bei Bedarf mit etwas Wachs nachbessern. Sollte es nach langer Zeit doch ausgedient haben, lässt es sich sogar auf dem Kompost entsorgen! Also rundum eine durchweg nachhaltige und tolle Alternative, die ganz einfach selbst gemacht ist. Wer Kinder hat, kann die dabei wunderbar mitmachen lassen, denn die haben bestimmt auch einen riesigen Spaß daran!

Jaus’nwrap mit Bienenwachs und antibakteriellem Harz

Jaus'nwrap Brotlaib

so praktisch ist ein Jaus’nwrap

Wer sich Zeit und Arbeit sparen will der wird sich über ein fertiges Wachstuch von Jaus’nwrap freuen. Die Jaus’nwraps sind Wachstücher, die von Hand in einem Familienbetrieb in Österreich gefertigt werden. Seit Generation wird in der Familie mit Bienenwachs gearbeitet, und so haben die Hersteller der Jausn’wraps diese Tradition aufrechterhalten und den Ansprüchen der Zeit angepasst. Denn es wird immer wichtiger ressourcensparende und umweltfreundliche Alternativen zu entwickeln oder wieder zu beleben.

jaus'nwrap im Einsatz

Dabei arbeitet der Jaus’nwrap Familienbetrieb direkt mit einer traditionsreichen Baumwollweberei zusammen, welche mit den höchsten Standards der Textilbranche für Bio-Baumwolle arbeitet. Das bedeutet das keinerlei Pestizide, Insektizide und Kunstdünger verwendet werden, kein Auslaugen der Böden durch Monokulturen stattfindet und keine genmanipulierten Sorten gepflanzt werden. Auch das verwendete Bienenwachs stammt auch einer kontrolliert biologischem Imkerei und ist daher frei von jeglichen Schadstoffen, unparfümiert und ungefärbt. Zudem wird ein Baumharz von der Schwarzföhre verwendet, ein richtiges Wundermittel! Baumharz bekämpft Bakterien, Keime und Pilze und hilft auch so den Jausn’wraps.

Die Tücher gibt es in unterschiedlichen Größen, oder aber auch als praktisches Set. Bei der Herstellung wird zu guter Letzt wird noch etwas Jojoba-Öl hinzugefügt, um das Wachstuch geschmeidig zu machen. Da der Jojobastrauch nicht heimisch ist, kommt dieses aus einem Kibbuz in Israel.

Die Jausn’wraps sind also hervorragend wenn es um frisches, leckeres Essen, Ressourcenschonung und Plastikvermeidung geht. Natürlich sind sie bei uns im mehr-grün Onlineshop erhältlich.

Lunchbox Pflege für eine lange Nutzungsdauer

Langlebigkeit ist der große Vorteil von Stahlprodukten gegenüber Herkömmlichen aus Plastik. Die hohe Qualität garantiert, dass man viele Jahre Freude an ihnen haben wird. In einer Kultur der geplanten Obsoleszenz, ist es etwas Besonderes Produkte für einen langen Gebrauch zu konzipieren. Viele Hersteller versuchen sich am Gegenteil, denn sie wollen, dass immer wieder neue Produkte gekauft werden müssen. Und das nur, um welche von niedriger Qualität zu ersetzen. Anders ist das bei Ecobrotbox!

Die Edelstahl-Brotdosen halten ein ganzes Leben lang. Wir haben hier ein paar einfache Tipps zusammengestellt, wie man die Haltbarkeit fördern kann.

Brotdosen Beschriften!

Namenssticker machen die Dosen nicht nur persönlicher. Sollten sie einmal in der Schule oder dem Kindergarten liegen bleiben, finden sie so ihren Weg zurück zum Besitzer. Schade wäre es doch, ein lange haltbares Produkt ersetzen zu müssen, da man es verloren hat. Es gibt etliche Anbieter von spülmaschinenfesten Namensstickern. Doch wer nach einer umweltfreundlichen Variante ohne PVC und BPA sucht, wird nicht immer gleich fündig.

Tipp: Wer später einen Sticker entfernen möchte, dem gelingt das ganz leicht mit ein wenig Speiseöl. Die Klebereste damit betupfen und mit etwas Rubbeln ist die Dose wieder sauber!

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In die quadratische Brotdose passt das Sandwich perfekt!

Einfacher geht das Beschriften mit einem sogenannten Chinastift! Auf rostfreiem Stahl kann man mit einem Wachsstift Namen, Grüße oder eine witzige Verzierung hinterlassen. Später wird das Ganze einfach wieder abgerubbelt. Wer drauf schreibt, was drin ist, macht zudem die Aufbewahrung von Lebensmitteln übersichtlicher.

Schön sind auch Lunchbags. Wenn man alles, was zur Brotzeit dazugehört in eine Tasche packt, geht man sicher, dass später auch alles wieder mit nach Hause kommt. Es gibt natürlich vorgefertigte Lunchbag Versionen, aber kreative Köpfe können sich auch an individuellen Taschen austoben.

Reparieren und Austauschen

Auch die Spannbögen zum Festhalten der Deckel können nachbestellt und angepasst werden. Im Laufe der Zeit werden sie etwas lockerer. Im Video von EcoLunchbox wird gezeigt, wie man sie ganz einfach wieder festzieht.

Rostfreier Stahl wird gerne für Küchenprodukte verwendet, da das Material beständig gegen Hitze und Rost ist. Es ist sehr unempfindlich, trotzdem sollte man zwei Dinge beachten, um eine lange Haltbarkeit der Lunchbox zu gewährleisten.

Die Oberflächen der Lunchbox sollten regelmäßig sanft gereinigt werden. Das schützt die Oberfläche und hält das Material in Takt. Es ist quasi nicht möglich Stahl durch zu viel Säuberung abzunutzen. Ganz im Gegenteil, rostfreier Stahl wird gerade durch die Reinigung lange haltbar, da die Oberflächenbeschaffenheit instand gehalten wird. Alle Brotdosen und auch die Silikondeckel dürfen in die Spülmaschine.

Vorsicht: richtig behandeln

Die Brotzeitdosen dürfen nicht mit Chemikalien wie Bleichmittel oder Säuren behandelt werden. Auch wenn sie dauerhaft ölig sind und nicht regelmäßig gereignigt werden, ist die Oberfläche angreifbarer für Rost und Abnutzung.