Kategorie: Ernährung

7 Tipps, wie du deinen Kaffee nachhaltiger genießen kannst

Egal, ob es ein Frühstückscappuccino mit leckerem Milchschaum oder ein schneller Espresso ist – eine duftend heiße Tasse Kaffee ist für viele Menschen der ideale Wachmacher für einen guten Start in den Tag. Da Kaffee jedoch viel Wasser verbraucht und Kaffeebohnen nicht gerade um die Ecke wachsen, stellt sich die Frage: Lässt sich Kaffeetrinken mit einem nachhaltigen Lebensstil vereinen? Wir geben 7 Tipps, wie umweltbewusste Koffeinjunkies nachhaltiger Kaffee trinken können. Weiterlesen

My Cocoa Trinkschokolade

my cocoa trinkschokolade

Wenn man an Trinkschokolade denkt, denkt man meistens zuerst an eine dieser eigentlich nur aus Zucker bestehenden Kakaomischungen – dabei kann die Kakaobohne viel mehr.
Sie ist reich an Aromastoffen, daher ist ihr echter Geschmack unglaublich facettenreich.

Für Coffee and Flavor, einer kleinen Kakaomanufaktur in Österreich, ist Kakao eine Leidenschaft. Ihre Bio-Kakaobohnen stammen von lokalen Bauern aus Südamerika und Afrika, die alle ökologische Landwirtschaft betreiben. Sie haben sich zu einer Kooperative zusammen geschlossen, die Ausbildungsprogramme, das notwendige Wissen zu Anbau- und Bewässerungsmethode und faires Einkommen für jeden Kleinbauern garantiert.

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Die besonderen Criollobohnen liebevoll verpackt

Schonende Herstellung des Kakaos

Die Bohnen werden schonend geröstet und sind kaum entölt, das macht den Unterschied bei dieser Trinkschokolade! Denn herkömmliche Produzenten verwenden oft minderwertige Bohnen, die stark entölt werden um doppelten Gewinn mit der Produktion von Kakaobutter zu machen. Herkömmliches Kakaopulver wird dabei im Nachhinein mit Zucker & Aromen versetzt was nicht nur die Qualität mindert sondern zusätzlich den natürlichen Geschmack der Kakaobohne verfälscht. Dieser geschmackliche Unterschied zeigt sich deutlich bei den Produkten von myCocoa.

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so sieht die Bohne aus, wenn sie noch am Baum hängt!

Feine Trinkschokolade mit hervorragendem Geschmack

Das Einzigartige, an den von Coffee and Flavor verwendeten Bohnen, ist ihr besonders aromatischer Geschmack. Dieser entsteht durch einen sehr geringen Gehalt an Bitterstoffen (Polyphenole) und einen geringen Säureanteil. Eine weitere Besonderheit ist, dass die Fairtrade Kakaobohnen zum Sonnenschutz in Mischkulturen angebaut werden und nicht in Monokulturen. Das ist nicht nur aus agrarwissenschaftlichen Aspekten deutlich umweltschonender, sondern fördert auch die Entwicklung diverser Nebenaromen wie Nuss, Karamell, Waldbeere oder Tabak.

Aus diesem besonderen Produkt macht Coffee and Flavor Trinkschokoladen für alle, die den wahren Geschmack der Kakaobohne schätzen und lieben. Die unterschiedlichsten Produktvarianten garantieren Trinkgenuss für die ganze Familie.

Ein weiteres Highlight ist, dass der Kakao nicht nur super gut schmeckt sondern zudem auch noch gesund ist! Er ist nämlich reich an Antioxidanten, Vitaminen und Mineralstoffen, was die kardiovaskuläre Gesundheit unterstützt. Also perfekt zum Naschen – auch für die Kleinen.

Trinkschokoladen in verschiedenen Varianten

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Eine Sorte leckerer als die andere! Die Classic Variante ist mit einer Prise Vanille verfeinert. Die Version Milchschokolade ist besonders cremig und die Premium Kakaonibs sind kleine Stückchen der rohen Kakaobohne. Die Kakaobohnen werden nur leicht fermentiert und nicht über 40 Grad erwärmt und entsprechen dann den Rohkostkriterien. Die Kakonibs zaubern das gewisse Etwas in Müsli, Salat oder den Kuchen!

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Der Premium Kakao besteht aus 100% Bio Criollo Bohnen und kann je nach Geschmack nachgesüßt werden. Die Bianco Variante ist für Fans von weißer Schokolade. Und der Matcha Grüntee Chai myChai hat einen feinen Anis Geschmack, Basiert auf von Kokos, Mandel & Kastanien Pulver. Er enthält kein SOJA & kein Milchpulver, ist somit auch VEGAN und sorgt mit grünem Matchatee für ein waches Gemüt.

Alle MyCocoa Produkte sind frei von jeglichen Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen. Alle Mischungen bestehen ausschließlich aus natürlichen Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft und sind fair gehandelte Produkte.

Perfekt also, um es sich an einem kalten Winterabend zuhause so richtig gemütlich zu machen. Wie oft kann man schon mit so gutem Gewissen naschen?!

Lebensmittel richtig lagern

Lebensmittel frisch

Lebensmittel – was gehört in den Kühlschrank und was nicht? Wie lagert man Obst und Gemüse am besten? Wer Obst und Gemüse richtig lagern und verhindern möchte, dass sie schneller verderben, kann mit ein paar einfachen Tricks viel bewirken.

Faustregel: Herkunftslands beachten

Eine Faustregel ist das Klima des Herkunftslands zu beachten. So lagert man heimisches Obst und Gemüse besser kalt, südländische Früchte und andere Exoten hingegen warm. Ausnahmen sind hier Feigen und Kiwis die Kälte bevorzugen. Doch Vorsicht bei dem Befüllen der Obstschale!

Fast (!) alle Gemüsesorten in den Kühlschrank

Es gibt Obstsorten, die das Phytohormon Ethylen stärker absondern, als andere Obstsorten. Ethylen ist für den Reifungsprozess zuständig und beschleunigt dadurch die Reifung und auch den Verderb anderer Früchte. Dabei sind Äpfel, Aprikosen und Pflaumen starke Ethylenproduzenten und sollte deshalb getrennt gelagert werden. Auch Tomaten produzieren einen hohen Anteil Ethylen und sollte somit getrennt vom Salat gelagert werden, der sehr empfindlich darauf reagiert. Für eine längere Lagerung von Äpfeln und Birnen eignet sich hervorragend der Keller. Grundsätzlich kann man fast alle Gemüsesorten im Kühlschrank lagern, Ausnahmen bilden hier lediglich Auberginen, Tomaten, Kartoffeln und Kürbis.

Brot besser am Stück

Bei Backwaren gilt: Schnittbrot schimmelt schneller! Also am besten immer ganze oder halbe Brotlaibe kaufen. Ein Brotkasten eignet sich optimal zu Lagerung. Laib in ein Küchentuch einwickeln und in den Kasten legen. Tipp: Brotkasten immer frei von Krümeln halten, da diese die Schimmelproduktion fördern!

Haltbarkeit verdoppeln

So kann man, durch die richtige Lagerung, die Haltbarkeit von Lebensmittel teilweise sogar verdoppeln. Wichtig ist hier zusätzlich, dass man die Kühlzonen im Kühlschrank richtig nutzt. Leicht verderbliche Lebensmittel, also Fleisch, Fisch und Wurst sollten an der kältestesten Stelle im Kühlschrank gelagert werden – auf der Glasplatte. Im mittleren Bereich des Kühlschranks können Milchprodukte gelagert werden. Obst und Gemüse sollten ins Gemüsefach. Getränke, Eier und Butter haben in der Tür einen guten Platz.

Lebensmittel richtig aufbewahren

Wer darauf achtet, Lebensmittel richtig zu lagern, wirft im Endeffekt auch weniger weg, was ein wichtiger Schritt im Kampf gegen die Lebensmittelverschwendung ist! Und das Beste ist, man muss nur ein paar einfache Dinge beachten und macht so schon einen großen Unterschied!

Vegan oder Vegetarisch? Wie ernährst Du dich?

Vegetarisch Vegan Aubergine

Laut Lexikon bedeutet „vegan“ der Verzicht auf jegliche tierische Produkte, „Vegetarier“ konsumieren nichts, wofür ein Tier getötet werden musste. Eigentlich kann man also nicht ein bisschen vegan oder vegetarisch leben.

Doch ist Konsequenz wirklich das, worauf es ankommt? Für überzeugte Tierschützer ist natürlich jedes bisschen Leid, das einem Tier angetan wird, zu viel. Das heißt aber nicht, dass es nicht auch gut ist, dieses Leid zu verringern. Jeder Schritt in die richtige Richtung ist hilfreich – das soll zunächst einmal klar gestellt werden.

die Kuh lebt Vegan

Eineinhalb Milliarden Rinder leben auf unserer Erde, von denen jedes täglich bis zu 250 Liter Methan ausscheidet

Ein vegetarisches Lebensstil entlastet die Umwelt: besonders Kühe stoßen klimaschädliche Gase aus. Die Nutztierhaltung verschlingt massenhaft Ressourcen, denn für die Fleischproduktion sind enorme Mengen an Wasser und Futtermittlen notwendig. Wer sich bewusst vegetarisch ernährt, lebt gesünder und länger.

Veganer führen den vegetarischen Gedanken zu Ende

Wer sich nicht für Tierleid verantwortlich machen möchte, wird sich das Schlachten der Milchkühe und Legehennen nicht schön reden können. Auch diese Tiere sind für den Nutzen gezüchtet, wenn sie nicht mehr rentabel sind, werden sie „weiterverarbeitet“.

Veganer sind zudem die ultimativen Umweltschützer: eine rein pflanzliche Ernährung verbraucht im Vergleich zu anderen Ernährungsstilen am Wenigsten Ressourcen und verursacht am Wenigsten CO2 Ausstöße. Bei der Käseherstelltung ist die CO2-Emission mit 8340g pro kg sogar noch höher als bei der Rindfleischproduktion mit 6430g. Zum Vergleich: Kartoffeln liegen bei gerade mal 200g pro kg.

Avocado ist Vegan Favorit

aus einer reifen Avocado wird fix ein leckerer Brotaufstrich

vegan und lecker

Mit leckeren Rezepten wird es nicht langweilig. Als Vegan-Anfänger sollte man Spaß am Experimentieren mitbringen, denn jetzt geht es darum neue Produkte und Kombinationsmöglichkeiten auszuprobieren.

Gerade nach dem Umstieg ist es wichtig, vernetzt und informiert zu bleiben, sodass einem der Speiseplan nicht irgendwann zu langweilig und das Vorhaben als zu schwierig erscheint. Natürlich darf man auch als Alles-Esser oder Vegetarier vegane Rezepte ausprobieren und so für Abwechslung auf dem Tisch sorgen.

Vegan kochen lernen kann man zum Beispiel in der Kochschule BioGourmetClub in Köln. Dort werden auch Online-Kochkurse angeboten.


Vorsicht: Das wichtige Vitamin B12 ist natürlicherweise nur in tierischen Produkten enthalten. Vitamin B12 ist unter anderem für die Zellteilung von Bedeutung. Eine Vitamin B12-Unterversorgung kann schwerwiegende Folgen bis hin zu Nervenschäden und Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Insbesondere schwangere Frauen, stillende Mütter und Kleinkinder sind anfällig. Vitamin B12 kann inzwischen auch synthetisch hergestellt werden und ist als Nahrungsergänzungsmittel erhältlich.


 

Vegan und Lecker

Lecker und Gesund – aber keine Sorge, Veganer können mehr als „nur“ Salat essen

Auch wer auf nichts verzichten möchte, kann seinen Alltag „veganer“ gestalten: denn gute Alternativen bedeuten keinerlei Komfortverlust. Ganz einfach geht es mit:

  • Pflanzenmilch im Müsli und Kaffee (unser Favorit ist die Soja-Reis Milch von dm)
  • Kosmetik ohne Tierversuche und ohne tierische Bestandteile
  • Spaghetti mit Sojabolognese – schmeckt super!
  • Ei-Alternativen beim Backen: Apfelmus oder eine zerdrückte Banane fungiert als Bindemittel
  • der (wirklich langen!) veganen Produktliste von Peta2

 

Zum Weiterlesen: www.greenpeace-magazin.de/besseresser

Übrigens:  Gegen den Irrglauben Veganer würden durch ihren hohen Sojakonsum dem Regenwald schaden: Rund 98% des angebauten Sojas werden für Nutztierfuttermittel verwendet – via www.zeit.de/soja-bilanz

Quecksilber im Fisch

„Die Europäische Kommission plant eine Lockerung der Grenzwerte für Quecksilber in Fisch“ – so beginnt der Artikel auf Foodwatch.dom, der uns auf das Thema aufmerksam machte. Quecksilber kennt man noch aus alten Thermometern, mittlerweile ist der Stoff als Gift bekannt. Schlimm genug, dass man Quecksilber überhaupt über Nahrungsmittel aufnimmt, der größte Anteil lässt sich jetzt schon im Fisch finden:

 

Quecksilberaufnahme aus verschiedenen Lebensmitteln (100 % = 14 mg/d) über Uni Kiel

 

Das Schwermetall Quecksilber kann zu Entwicklungsstörungen des Fötus führen und bei Erwachsenen für eine Reihe von Nervenstörungen verantwortlich sein. Der sich entwickelnde Organismus hat eine 5-10 Mal höhere Empfindlichkeit als der Erwachsene, weshalb Schwangere und Kinder besonders gefährdet sind. Das zentrale Nervensystem ist am Meisten von der Toxizität des Stoffe betroffen. Kinder, die bereits vor der Geburt mit einer schädigenden Menge Quecksilber belastet wurden, weisen Entwicklungs- oder Verhaltensstörungen auf.

Doch was passiert überhaupt, wenn Quecksilber in den Körper gelangt?

Bei Erwachsenen sind Anzeichen einer Quecksilbervergiftung anhand Missempfindungen der Haut, Gangunsichterheit, Sprach- und Hörstörungen oder Gesichtsfeldeinschränkungen zu erkennen. (Quelle)

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Wieviel Quecksilber darf hier zukünftig enhalten sein?

Auch wenn das Risiko eine tatsächlichen Vergiftung durch eine vergleichsweise hohe Menge Quecksilber gering ist, sollte der gesetzliche Höchstwert nicht verändert werden. Zum Schutz des Verbrauchers, sollten erlaubte Mengen von Schwermetallen in Lebensmitteln streng begrenzt sein.

Thun- oder Schwertfisch besonders belastet

Besonders hoch ist die Konzentration bereits in Raubfischen, die am Ende der Nahrungskette stehen. So wird beispielsweise in Thun- oder Schwertfisch ein besonders hoher Quecksilberwert nachgemessen, der sich oft schon über dem gesetzlichen erlaubten Wert befindet. Bis zu 50% des Fangs können gar nicht verkauft werden, durch die Verdopplung der Grenzwerte wären nur noch 14,5% unverkäuflich.

Quecksilber ist gefährlich und giftig. Im wesentlichen gelangt es durch industrielle Aktivitäten in die Lebensmittel. Über Abgase in der Atmosphäre, Düngemittel und Klärschlamm reichert es sich im Boden an und gelangt in das Grundwasser. Bei Verwendung von Fischmehl als Tierfutter findet sich Quecksilber auch in Leber und Niere von terrestrischen Lebewesen.

Wir möchten an dieser Stelle die Email-Kampagne von Foodwatch unterstützen, und die Erhöhung des Quecksilber Grenzwertes verhindern.

 

EcoLunchbox – Eine Erfolgsstory

Sandra Harris – eine normale, amerikanische Mutter, die täglich mit einem Problem zu kämpfen hatte: Jeden Morgen, bevor sich die Kinder auf den Weg zur Schule machten, bereitete sie ein Pausenbrot vor und wusste nicht wie sie es verpacken sollte. Plastiktüten waren von vornerein keine Option, sie machen viel zu viel Müll. Und Plastikdosen? Lieber nicht, wo es doch so viele Berichte über Schadstoffe und Weichmacher gibt. Außerdem waren die Dosen oft undicht und gingen kaputt.

Brotdosen aus Edelstahl

Also machte sie sich auf die Suche nach Alternativen und erfand schließlich selbst die perfekte Lösung: Brotdosen aus Edelstahl! Sie sind frei von jeglichen Schadstoffen, leicht zu säubern und halten quasi ewig. Das Produkt nennt sie EcoLunchbox. Produziert wird nur in zertifizierten Betrieben, also handelt es sich um ein ganz und gar faires Produkt, was diesen Namen absolut verdient.

 

Treue Begleiter für ihre Kinder

Die Edelstahlbrotdosen erweisen sich seit dem als treue Begleiter für ihre Kinder im Schulalltag. Eigentlich findet die Ecolunchbox überall da Einsatz, wo man etwas zu Essen mitnehmen möchte. Ob  das nun in die Schule, zur Arbeit oder in der Freizeit ist: es lohnt sich immer eine Brotzeit vorzubereiten. Selbst mitgebrachtes Essen ist meist gesünder und auf jeden Fall billiger, als wenn man beim Kiosk oder Bäcker Not-einkaufen muss. Abgesehen davon macht es einfach Spaß sein Essen zu richten und sich auf die Pausen zu freuen.

The ECOlunchpod is ideal for snacks. Mix and match as shown.

Für jeden ist die passende Ausführung oder Größe dabei, für die ganz kleinen gibt es praktische Silikondeckel, die Kinderhände leicht öffnen und schließen können. Zudem sind die Dosen dann zu 100% dicht! Wer sich mit einem Sandwich, Obst und Knabbereien auf den Weg machen will, kann die dreiteilige EcoLunchbox nutzen. Sie ist mit den zwei großen Fächern und einer kleinen separaten Box eines der beliebtesten Produkte.

Vielleicht fehlt in Deinem Schrank ja auch noch eine Vesperbox. Die Investition in eine Edelstahldose wie die EcoLunchbox lohnt sich auf jeden Fall: für Dich und den Planeten.

Eier – Augen auf beim Einkauf!

Lecker Eier : Das Frühstücksei im schönen Becher von ZuperZozial

Wer in Europa Eier verkauft, muss diese Kennzeichnen. Anhand des Stempels, der auf das Ei aufgedruckt wird kann man das Land, die Haltungsform und sogar den Erzeugerbetrieb der Produktion ablesen.

Art der Haltung

Die erste Zahl des Stempels steht hierbei für die Art der Haltung:

  • 3 – Achtung: diese Haltungsform ist in Deutschland verboten! Die Hühner leben in Käfigen, ohne Einstreu
  • 2 – Bodenhaltung: Die Tiere leben im Stall mit Einstreu auf dem Boden
  • 1 – Freilandhaltung: die Hühner haben Auslauf in Außengeheben
  • 0 – Bio-Eier / Eier aus ökologischer Erzeugung: Die Tiere haben Auslauf in Außengehegen und erhalten natürliches Futter ohne Zusätze

Wer mit guten Gewissen sein Frühstücksei genießen möchte, wird sich wohl am Ehesten für Bio-Freilandeier entscheiden. Bei unserer Stichprobe aus dem Biomarkt lagen 6 Eier preislich bei 2,29€ – also 0,38 € pro Stück. Der Betrieb hatte zusätzlich seinen Namen aufgedruckt und in der Eierpackung sogar noch die Haltungssituation der Tiere erläutert.

Und wer wirklich alles richtig machen will, sucht nach Eiern mit doppeltem Lebenswert, Stolze Gockel oder dem HennenGockelEi. Bei deren Produktion wird auf das Aussortieren und Töten der für die Eiproduktion ungeeigneten männlichen Küken verzichtet. Viele Biobetriebe arbeiten auch mit sogenannten Zweinutzungsrassen, die sowohl für die Ei- als auch die Fleischproduktion effektiv genutzt werden können.

Erzeugerbetrieb erkennen

Unter www.was-steht-auf-dem-ei.de können Verbraucher mittels des Stempels auf dem Ei mehr über den Erzeugerbetrieb herausfinden. Falls dieser dem KAT-Verein (Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen) angehört, kann man sogar Bilder einsehen.

Ostereier nachhaltig färben

Wie sieht es mit dem traditionellen Färben von Ostereinern aus? Muss ich mir da Sorgen machen? Zu Ostern werden die Eier bunt gefärbt verzehrt. Da braucht man sich auch als ökologisch bewusst lebender Mensch laut Stiftung Warentest keine Gedanken machen, denn keine der im Handel erhältlichen Eierfarben sind gesundheitsgefährdend. Auch nicht, wenn sie durch die Schale ins Eiweiß eindringen. Im Bioladen wird man auch biologische Farbe zum Eier selber färben finden. Wer besonders kreativ ist, kann sich auch an natürlichen Zutaten austoben. Die Ergebnisse beim Färben mit Rote Beete, Brennnessel oder Safran, sind zwar etwas blasser, sehen aber mindestens genauso hübsch aus wie konventionell gefärbte Eier. Wie es geht: Hier bei Utopia!