Kategorie: Alternativen

7 Tipps, wie du deinen Kaffee nachhaltiger genießen kannst

Egal, ob es ein Frühstückscappuccino mit leckerem Milchschaum oder ein schneller Espresso ist – eine duftend heiße Tasse Kaffee ist für viele Menschen der ideale Wachmacher für einen guten Start in den Tag. Da Kaffee jedoch viel Wasser verbraucht und Kaffeebohnen nicht gerade um die Ecke wachsen, stellt sich die Frage: Lässt sich Kaffeetrinken mit einem nachhaltigen Lebensstil vereinen? Wir geben 7 Tipps, wie umweltbewusste Koffeinjunkies nachhaltiger Kaffee trinken können. Weiterlesen

Warum ihr nachhaltig putzen solltet und wie ihr damit anfangt

Putzen: Die einen finden es toll, die anderen hassen es, wir tun es aber (fast) alle. Woran selten gedacht wird: Putzen belastet die Umwelt und die Gesundheit. Die Auswirkungen sind fatal: Jede Menge Verpackungsmüll, verschmutztes Grundwasser, Plastik und Mikroplastik und nicht zuletzt Chemikalien im Haushalt. Das muss nicht sein. Wir haben nachhaltigputzen.de aufgebaut, um gesundheitlich unbedenkliche Alternativen vorzustellen und um zu zeigen, wie einfach es ist, seine Umgebung natürlich, ökologisch und ohne Chemie zu reinigen. 

Zuerst wollen wir euch zeigen, warum es so wichtig ist, unser Putzverhalten zu ändern. Aber keine Sorge, nach den Schreckensnachrichten gibt es am Ende des Artikels ein paar praktische, einfache Tipps, die ihr sofort umsetzen könnt. 

Ist es denn wirklich so schlimm? Bemerkt mein Körper das bisschen Chemie überhaupt?

Die Antwort ist ganz klar: ja. Sorry, wir würden an dieser Stelle gerne etwas anderes sagen, aber das wäre gelogen. Ja, euer Körper hat sehr wohl mit den Auswirkungen der Putzmittel zu kämpfen, die ihr wahrscheinlich verwendet. Machen wir es konkret:

Putzen kann so schädlich sein wie Rauchen. Das ergab eine Langzeitstudie der norwegischen Universität Bergen. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass bei Reinigungskräften der ständige Kontakt mit den toxischen Substanzen einen ähnlich schädlichen Effekt auf die Gesundheit hat, wie das Rauchen von 20 Zigaretten am Tag. Und nicht nur das:

Putzen mit aggressiven Substanzen schwächt das Immunsystem. Es kann Hauterkrankungen wie Neurodermitis hervorrufen und Allergien auslösen. Kurz: Putzen ist Stress für den Körper und die Chemikalien sind nach dem Putzen nicht verschwunden, sondern belasten weiterhin die Umgebung, in der sie eingesetzt wurden.

Das allein sollte eigentlich schon reichen, um jeden davon zu überzeugen, besser nachhaltig zu putzen. Falls es noch nicht gereicht hat: Es gibt noch weitere gute Argumente, nachhaltig zu putzen.

Ist es denn wirklich so schlimm? Bemerkt die Umwelt das bisschen Chemie und Plastik überhaupt?

Und wieder ist die Antwort ganz klar: ja. Pro Jahr werden in Deutschland 220.000 Tonnen Haushaltsreiniger gekauft. 

220.000 Tonnen Wasser mit Chemikalien. Darin enthalten sind Tenside, Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe oder scharfe Chemikalien wie Chlor, die beim Abspülen in das Abwasser gelangen. Zudem werden die Tenside meistens auf Basis von Erdöl hergestellt, sodass die Putzmittel alles andere als ökologisch sind. Und damit noch nicht genug. 

55 Tonnen Mikroplastik aus Wasch-, Putz-, und Reinigungsmitteln landen in Deutschland jedes Jahr im Abwasser. Auch ganz allgemein sieht die Abfallbilanz des konventionellen Putzens nicht gut aus: vorbehandelte Einmaltücher, Wegwerflappen und Handschuhe landen nach kürzester Zeit im Müll. 

Ziemlich frustrierend, oder? Aber das alles muss nicht sein, denn es gibt eine gute Nachricht: Beim Putzen haben wir alle einen großen Hebel. Jeder einzelne von uns.

Wie geht nachhaltig putzen? 

Ihr seid überzeugt, die nachhaltige Variante zu probieren? Super. Wir können nicht versprechen, dass das Putzen deswegen mehr Spaß macht. Aber wir können versprechen, dass es gesünder, umweltschonender und auch noch günstiger ist. Das ist doch schon mal was =).

Um das Wissen über nachhaltig Putzen mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen, haben wir vor kurzem die Seite nachhaltigputzen.de ins Leben gerufen. Dort gibt es für euch

  • Basiswissen zum Thema
  • Nachhaltige Putztipps
  • Rezepte, um nachhaltige Putzmittel selbst herzustellen
  • Empfehlungen zu nachhaltigen Putzutensilien 

Und wie versprochen verraten wir euch hier schon mal die vier einfachsten Zutaten, mit denen ihr euer Zuhause gesund und nachhaltig putzen könnt – und das ganze kostet umgerechnet nur ein paar Cent pro Putzaktion. 

Essig. Essig löst Rückstände von Kalk, Fett und Rost. Außerdem desinfiziert er Oberflächen und lässt Armaturen in Bad und Küche in neuem Glanz erstrahlen. Auch zum Fensterputzen kann Essig verwendet werden – es bleiben keine Rückstände. So geht das einfachste Hausmittel: Essig und warmes Wasser im Verhältnis 1:5 mischen und loslegen.

Zitronensäure. Zitronensäure eignet sich hervorragend, um Kalk effektiv und sanft zu lösen. Sie kann breit eingesetzt werden: auf lebensmittelechten Flächen genauso wie auf Kunststoff und Armaturen. So geht das einfachste Hausmittel: Zwei bis drei Esslöffel Zitronensäure auf einen Liter Wasser geben und dem Kalk zu Leibe rücken.

Soda. Soda befreit Herd, Arbeitsflächen oder Töpfe von Fettrückständen und eignet sich allgemein hervorragend, um Verkrustungen und Schmutz zu lösen. So geht das einfachste Hausmittel: Zwei Esslöffel Soda mit einem Liter Wasser vermischen und dem ökologischen Putzen steht nichts mehr im Wege.

Natron. Natron kann ähnlich wie Soda eingesetzt werden und empfiehlt sich bei besonders starken Verschmutzungen, z.B. wenn beim Kochen Milch in den Topf eingebrannt ist. So geht’s: In den geschädigten Topf etwas Natron in Wasser auflösen und das Gemisch einige Minuten erhitzen. Danach lassen sich die eingebrannten Reste leicht mit einer Bürste oder einem Schwamm vom Topfboden entfernen.

Diese vier Zutaten bilden auch die Basis für Putzmittel für speziellere Fälle, die ihr selbst herstellen könnt. Zum Beispiel dieses:

Fruchtiger nachhaltiger Badreiniger

Wie wäre es mit einem nachhaltigen Badreiniger, der nach frischen Zitrusfrüchten duftet? Funktioniert mit Orangen, Mandarinen, Zitronen oder auch Grapefruits. Das Beste daran: Ihr könnt die Früchte vorher auspressen und den Saft trinken, denn für das nachhaltige Putzmittel genügen die Schalen. 

Das braucht ihr:

  • Zitrusschalen
  • Ein Einmachglas
  • Essig
  • Ein Sieb
  • Eine Glas Sprühflasche

 

Die Zitrusschalen in Stücke schneiden, in das Glas geben und mit dem Essig übergießen. Darauf achten, dass die Schalen jederzeit vollständig mit Essig bedeckt sind, um Schimmelbildung zu vermeiden. Nach zwei bis drei Wochen ist der Reiniger fertig. Die Flüssigkeit durch das Sieb laufen lassen, in die Sprühflasche füllen und loslegen.

Der Zitrusreiniger eignet sich für WC, Dusche, Badewanne und Waschbecken. Der ökologische Reiniger ist lange haltbar und muss nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. 

Weitere Rezepte für Abflussreiniger, Backofenreiniger und Co. gibt es hier: nachhaltigputzen.de/nachhaltige-putzmittel-selber-machen/

Na, was sagt ihr? Bereit, euer Putzverhalten zu ändern? 

Euer Team von nachhaltig Putzen

Nachhaltige Jobs

Durchschnittlich verbringt man acht komplette Lebensjahre beim Arbeiten, wenn man von einer Lebenserwartung von 80 Jahren ausgeht. Eine lange Zeit, die mit einer sinnvollen Beschäftigung gefüllt sein will.

Das Portal NachhaltigeJobs.de sammelt Stellenanzeigen aus den Bereichen Umwelt, Corporate Social Responsibilty, Nachhaltigkeit, NGOs und Nonprofit. Denn neben immer mehr Arbeitnehmern, die sich für eine wirksame Tätigkeit interessieren, gibt es auch immer mehr Unternehmen, die sich so orientieren. Die Branche wächst!

Als nachhaltiges Unternehmen teilen wir uns den Büroraum mit anderen Selbstständigen – wie Alexander Fröde von Eco-Weihnachtskarten.de. Er berichtet im Interview mit Nachhaltige Jobs.de von seinem grünen Business. Im Austausch mit anderen, nachhaltig Orientierten findet man oft neue Lösungsansätze. Was bei uns bereits umgesetzt wird, zählt Alexander auf: gebraucht gekaufte und zertifizierte Drucker und andere Elektrogeräte,  Recyclingpapier und umweltfreundliche Putzmittel – auch im Büro kann man vieles nachhaltiger gestalten.

Und der Kaffee schmeckt aus unserer Karlsbader Kanne sowieso am Besten!

Alexander Fröde bietet mit Eco-Weihnachtskarten.de individuelle Weihnachtskarten für Geschäftskunden – grün gedruckt, auf zertifiziertem Recyclingpapier natürlich

„Trotzdem gibt es immer wieder etwas Neues, das man verbessern kann. Ein ganz wichtiger Punkt ist zum Beispiel auch die Wahl des Geschäftskontos. Als mir bewusst wurde, was meine alte Bank mit meinem Geld so anstellt, habe ich direkt gewechselt.“

Interview auf Nachhaltige Jobs.de weiterlesen

Wie so oft im Themenbereich Nachhaltigkeit, gibt es etliche Dinge zu beachten. Größere Weichenstellungen, wie das Beziehen von Umweltstrom oder der Wechsel zu einer ethischen Bank gehen im Geschäftsalltag oft unter. Es lohnt sich, sich die Zeit dafür zu nehmen, aber bis dahin sind auch kleine Veränderungen viel wert.

Nachhaltige Weihnachtskarten im Business

Alexander Fröde setzt beispielsweise bei den geschäftlichen Weihnachtskarten an. Er bietet für Unternehmen individualisierte Grußkarten an, die in Deutschland mit umweltfreundlicher Druckfarbe auf zertifizierten Recyclingpapieren gedruckt werden. Kurze Lieferwege und stückgenaue Auflagenzahlen schonen Ressourcen. Die Versender können ein grünes Statement auf den Karten platzieren und somit auch ihre Kunden auf den Nachhaltigkeitsfokus hinweisen.

Wer sich mit Nachhaltigkeit in einem Bereich beschäftigt, wird früher oder später zum Experten. Papiersorten, Siegel, Druckvorstufen, Druckfarbe, Versand – da kann man leicht den Überblick verlieren. Gut, dass man sich bei Eco-Cards darauf verlassen kann, wirklich grüne Produkte zu bekommen.

Übrigens: für Privatkunden gibt es kleine Auflagen im eco-cards.shop

 

 

 

WEtell – Nachhaltig Telefonieren

wetell team

In der Crowdfunding Kampagne hat das Freiburger StartUp WEtell mehr als 180.000 € von über 1.200 Unterstützer*innen eingesammelt. Damit hat WEtell die bisher erfolgreichste Kampagne auf der deutschen Crowdfunding-Plattform Startnext im Jahr 2019 durchgeführt. Ihrem Ziel eines konsequent nachhaltigen Mobilfunkanbieters sind die drei Gründer*innen jetzt einen großen Schritt nähergekommen. Die Kampagne war am 31. März nach einem Zehn-Tage- Countdown zu Ende gegangen. Aber das war nur der Anfang: Nun beginnt der Unternehmensaufbau, damit die Unterstützer*innen ab Herbst 2019 mit WEtell telefonieren können.

WEtell – erfolgreichstes Crowdfunding 2019 auf Startnext

Freiburg, 31. März 2019. Nach gut sechs Wochen wurde die Crowdfunding Kampagne erfolgreich beendet. „Wir sind glücklich und stolz auf die erfolgreiche Kampagne. Mehr als 1.200 Menschen sind schon von der WEtell Idee überzeugt.“, sagt Nico Tucher. Er hat das Unternehmen gemeinsam mit Alma Spribille und Andreas Schmucker gegründet. „Jetzt können wir selbstbewusst in die Finanzierungsgespräche mit Banken und die Vertragsverhandlungen mit unseren Partnern gehen.“

Beim Crowdfunding haben die Unterstützer*innen Mobilfunkgutscheine erworben. Diese sind gestaffelt in drei verschiedene Tarife. Eine Mindestlaufzeit gibt es nicht. Der Fundingbetrag wird umgerechnet in eine mögliche Laufzeit, um einen rechnerischen Gegenwert zu erzeugen. Ab dem Markteintritt sind die Gutscheine 24 Monate gültig. Das heißt: Selbst wenn am Tag vor dem Markteintritt noch ein konventioneller Handy-Vertrag mit einer Laufzeit von zwei Jahren abgeschlossen wurde, ist der Wechsel zu WEtell innerhalb der zweijährigen Gutscheinfrist möglich.

Dreimal besser als konventionelle Anbieter

1. Klimaschutz – Einsatz von 100 % erneuerbaren Energien für die gesamte eigene Geschäftstätigkeit. Bau von Anlagen zur Produktion von erneuerbarer Energie zum Ausgleich des Netzbetriebs in Kooperation mit den Elektrizitätswerken Schönau (EWS).

2. Datenschutz – Bei WEtell gehören die Daten den Kunden*innen. Beim Netzbetreiber selbst wird es keine Verknüpfung zwischen den Klarnamen und der Mobilfunknummer geben. Die Daten werden weder weitergegeben noch verkauft und so schnell wie möglich gelöscht.

3. Fairness & Transparenz – Einfach gestaltete Verträge ohne versteckte Kosten, monatlich kündbar und ohne Mindestlaufzeit. Zertifizierung nach den Richtlinien der Gemeinwohlökonomie. Ethisches Wirtschaften und ein fairer Umgang zwischen dem Unternehmen und seinen Kunden*innen.

WEtell wurde 2018 von Andreas Schmucker, Alma Spribille und Dr. Nico Tucher gegründet. Die drei kennen sich aus ihrer Arbeit vom Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme (ISE) in Freiburg sowie ihrem ehrenamtlichen Engagement für die Hilfsorganisation „Ingenieure ohne Grenzen e.V.“. Gemeinsam streben sie nach einem transparenten, nachhaltigen und datensicheren Mobilfunk“.

Ansprechpartner für Rückfragen:
Alma Spribille
Mobil: 0176 / 24 33 28 87
Mail: alma.spribille@wetell-change.de

Weitere Informationen:
www.wetell-change.de
www.startnext.com/wetell

Nachhaltigkeit und Reisen

Nachhaltig Reisen

Nachhaltigkeit und Reisenpasst das überhaupt zusammen? Und kann nachhaltiges Reisen zu einer „besseren Welt“ beitragen? Aventerra findet – ja, unbedingt! “Zögere nie, weit fortzugehen, hinter alle Meere, alle Grenzen, alle Länder, allen Glaubens.“ sagt der französische Schriftsteller Amin Maalouf. Was Maalouf sicher meint ist das allgemeine Aufmachen, das Grenzen überwinden, das Entdecken neuer Zusammenhänge, das Kennenlernen neuer Menschen, Landschaften, Möglichkeiten, Stärken, Hindernisse, Gemeinsamkeiten und Andersartigkeiten…  und letztendlich damit das stets neue Kennenlernen eines jeden Selbst.

Wer über seine eigene Grenze einmal hinausgegangen ist, über den Tellerrand geschaut hat, andere Ufer angesteuert hat, der hat Erfahrungen gemacht von denen er ein Leben lang profitiert. Kann also der Urlaub, können die Ferien einen Beitrag zu einem besseren Alltag leisten? – Auf jeden Fall! Und wie geht nachhaltiges Reisen-  Reisen bei dem alle gewinnen und die Umwelt nicht verliert – Reisen das sich am Menschen und der Umwelt orientiert?

Bewusstes, sozial- und umweltverträgliches Reisen mit Aventerrra

www.aventerra.de setzt sich seit fast 20 Jahren für ein solches bewusstes, sozial- und umweltverträgliches Reisen ein und macht so einen entscheidenden Unterschied unter den Reiseanbietern.

Dafür ist Aventerra seit 2011 mit dem Tourcert-Siegel (ehemals CSR-Siegel) für Nachhaltigkeit im Tourismus ausgezeichnet.

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CSR steht für Corporate Social Responsibility und verweist auf die Verantwortung von Unternehmen für die Auswirkungen ihrer Geschäftstätigkeit auf Mensch und Umwelt. Das Tourcert-Siegel dient Reiselustigen als Orientierungshilfe, um verantwortungsbewusste Reiseveranstalter zu finden. Aventerra übernimmt hier ganz klar Verantwortung und verpflichtet sich dazu, die eigene Nachhaltigkeitsleistung ständig zu verbessern. Unabhängige Gutachter überprüfen das Angebot daher regelmäßig anhand standardisierter Kriterien.

Bei allen Reiseangeboten achtet Aventerra auf einen verantwortungsbewussten Umgang mit Mensch und Umwelt. Das bedeutet, dass die Reisenden bei Fernreisen mindestens zwei Wochen im Reiseland verbringen. Das Kennenlernen auf Augenhöhe von Menschen und Kultur eines Landes steht im Vordergrund – das führt zu Verständigung, zum gleichberechtigten Miteinander – zu nachhaltigen zwischenmenschlichen Erfahrungen und Eindrücken lebenslang. Unnötige Vielfliegerei wird nicht unterstützt. Bei den Fernreisen steht Im jeweiligen Land arbeitet das nachhaltige Reiseunternehmen mit Partnern zusammen, die sich ebenfalls den Kriterien einer nachhaltigen Entwicklung verpflichtet haben. Außer beim Hin- und Rückflug verzichtet Aventerra auf weitere Flüge, um so klimaschädliche Emissionen zu vermeiden. Für die unvermeidbare Flugan- und abreise werden die entstandenen Emissionen bei atmosfair durch eine Spende kompensiert, sowie die Anreise zum Abflughafen mit der Bahn empfohlen. Aventerra ist außerdem Mitglied beim Forum Anders Reisen, einem Zusammenschluss von rund 150 Reiseveranstaltern, die sich dem nachhaltigen Tourismus verpflichtet haben. Jeder Buchende bekommt außerdem einen Regenwaldanteil von 100m² geschenkt – eine Fläche, die jedes  Jahr 5,9t CO² bindet – die Menge eines Langstreckenfluges.

Bei Reisen für Kinder und Jugendliche setzt www.aventerra.de auf Begegnung, gemeinsames Erleben, auf gemeinsame Erfahrungen und soziales Lernen. Die angebotenen Freizeiten finden hauptsächlich in Deutschland statt. Für die Anreise ist die Bahn empfohlen oder eingeplant. Durch Erlebnisse in der Natur, mit Gleichaltrigen, sportliche Herausforderungen und Aktivitäten im Gebirge, im Wald, auf dem Wasser bekommen junge Menschen einen wichtigen gesunden und nachhaltigen Zugang zur Natur, zur Welt und ihren Zusammenhängen, zu anderen Menschen und letztlich zu sich selbst. Das macht sie zu bewussten starken Erwachsenen.

Nachhaltig Reisen mit www.aventerra.de bedeutet, dass in oben genannten Zusammenhängen das Reisen nachhält, dass es eine lang anhaltende Wirkung haben soll, dass  alle etwas davon haben, dass Menschen miteinander gewinnen, dass Ressourcen genutzt und natürliche Regenerationsfähigkeit bewahrt wird.

So ist jede Reise ein Schatz, der für immer bewahrt wird im Herzen aller Menschen, die miteinander in Berührung kamen dadurch dass sie sich zueinander aufgemacht haben. So tragen wir die Menschen, die Erlebnisse, die Erfahrungen einer jeden Reise in unserem Leben mit und kehren verändert zurück.

Das ist der Sinn von Reisen, das ist nachhaltig, das trägt zum Frieden und Weiterentwicklung bei – das ist die Idee von www.aventerra.de.

Warum nachhaltige Kerzen?

Nachhaltige Kerzen aus Rapsöl von mehr-grün

Jetzt da der Winter langsam aber sicher naht fängt wieder die Zeit an, in der man es sich am liebsten zuhause auf dem Sofa gemütlich macht, Tee trinkt und ein gutes Buch liest. Was dabei nicht fehlen darf sind Kerzen, denn sie sorgen nicht nur für ein wohliges Gefühl sondern auch für einen angenehmen Duft zuhause.

Jedoch gibt es bei der Wahl der Kerze einiges zu beachten. Herkömmliche Kerzen bestehen meistens aus Paraffin, einem Erdölprodukt. Bei der Gewinnung von Erdöl kommt es immer häufiger zu Umweltkatastrophen. Zudem ist Erdöl ein nicht nachwachsender Rohstoff und somit per se nicht nachhaltig. Aber nicht nur die Gewinnung von Erdöl ist umweltschädlich, auch bei der Verbrennung von Paraffinkerzen werden gesundheitsschädliche Stoffe freigesetzt.

Welche umwelt- und gesundheitsfreundliche Alternativen gibt es also gegenüber der handelsüblichen Kerzen?

Zu einem gibt es Kerzen aus Stearin. Stearin ist zwar ein nachwachsender und ökologisch abbaubarer Rohstoff, jedoch wird er aus Palmöl gewonnen. Für die Gewinnung von Palmöl werden enorme Flächen an tropischem Regenwald gerodet, um Platz für die Palmplantagen zu schaffen. Darunter leidet nicht nur die Natur, sondern auch die dort beheimateten Tierarten. Somit sind Palmölkerzen eine nicht wirklich nachhaltige und ethisch vertretbare Alternative.

Kerze aus Rauswuchs mit Vanille Duft

Stimmungsvoll und gemütlich: Die Rapskerze mit Vanilleduft

Kerzen aus Biomasse sind die besten Alternative, weil für die Herstellung keine fossilen Rohstoffe verwendet werden. Benutzt werden Fette und Öle aus nachwachsenden Rohstoffen, die als Reste der Nahrungsmittelindustrie anfallen. Man kann ganz einfach nach Herkunft der verwendeten Fette unterscheiden. Denn nicht nur die Herstellung spielt eine wichtige Rolle, sondern auch Anbau und Transportwege. So wird für Sojawachs Soja aus Südamerika importiert. Aufgrund des Transports haben diese eine relativ hohe CO2-Bilanz.

Am besten eignen sich daher Kerzen aus Rapsöl. Raps wird in Deutschland und Europa unter EU Bedingungen angebaut und verarbeitet. Die Transportwege sind also kurz und die Anbaumethoden unbedenklich und nachvollziehbar. Zudem sind die Kerzen ökologisch abbaubar und aus einem schnell nachwachsendem Rohstoff. Bei der Verbrennung von Rapsöl entstehen zudem keine bedenklichen Schadstoffe und sie eigenen sich somit hervorragend für Zuhause. Im mehr-grün Onlineshop bieten wir handgegossene Rapskerzen in angenehmen Duftvarianten an – perfekt für die bevorstehende Weihnachtszeit!

 

Wenn schon, denn schon: Wenn man schon auf die Inhaltsstoffe einer Kerzen und die Herkunft der verwendeten Rohstoffe achtet, kann man auch darauf achten in welchen Gefäß die Kerzen verkauft wird. Am besten sind hier Gefäße aus recycelbaren Materialen. Glasbehälter können nach Abrennen der Kerzen weiterverwendet werden oder ganz einfach sortenrein entsorgt werden und bieten somit die besten Variante.

Auch Kerzen aus Bienenwachs sind eine gute Lösung, hier werden meistens keine Gefäße gebraucht. Bienenwachs ist gesundheitlich unbedenklich und wird als natürliches Produkt von Bienen in Form von kleinen Plättchen ausgeschwitzt. 1,2 Millionen dieser Plättchen ergeben am Ende 1 Kilo Bienenwachs und das wiederum entspricht der Jahresproduktion eines ganzen Bienenvolkes. Daher ist Bienenwachs ein sehr langsam „nachwachsender“ und sehr wertvoller Rohstoff der seltener und mit viel Achtsamkeit genossen werden sollten. Bienenwachs ist ein tierisches Produkt und somit nicht vegan.

Wer aber nun zuhause noch die Kerzenreste des letzten Jahres hat, der muss diese nicht gleich entsorgen. Eine nachhaltige Variante ist, diese Reste wieder zu verwerten. Aus Kerzenresten kann man ganz einfach neue Kerzen herstellen. Das ist nicht nur nachhaltiger als diese zu entsorgen, sondern kann auch richtig Spaß machen. Alte Tassen oder Schale aber auch Konservendosen und Glasbehälter können hier zu neuem Leben erweckt werden. Und eine schöne selbstgemachte Kerzen ist ja vielleicht auch ein schönes Geschenk in der Weihnachtszeit!

Alternativen zu Einweggeschirr und Plastikstrohhalmen 

Papier Trinkhalme statt Einweggeschirr

Wenn das Wort Einweggeschirr fällt, klingelt wohl bei jedem, der sich für Umweltschutz und einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen interessiert, sofort die Alarmglocke. Denn egal ob To-Go-Becher, Einweggeschirr und -besteck, oder auch Strohhalme – die Umweltbelastungen durch diese Kurzzeitprodukte ist immens, besonders im Verhältnis zur Nutzzeit. Was tun wenn die große Geburtstagsparty im Garten ansteht oder die Betriebsfeier? Man muss auf den Komfort den Einweggeschirr bietet nicht verzichten und kann trotzdem umweltfreundlich handeln. Zuckerrohrmelase, Palmblätter, Weizenkleie und natürliches abbaubaren Plastik machen es möglich.

Die Alternativen

 

Möchte man Einwegteller benutzen, kann man zu einem auf Produkte aus Rohrzucker zurückgreifen. Diese werden aus Bagasse, einem Nebenprodukt aus der Zuckerrohrverarbeitung, hergestellt. Dabei werden Zuckerrohrfasern mit Wasser und einem natürlichen Bindemittel zu einer feinen Masse gemahlen, verarbeitet und in Form gepresst. Zuckerrohr ist ein besonders schnell nachwachsender Rohstoff und hat eine beträchtliche CO2 Ersparnis im Vergleich zu herkömmlichem Einweggeschirr.

Palmenblatt

fallen diese hübschen Blätter ab, können sie zum Beispiel zu Tellern gepresst werden

Eine weitere und zudem sehr ästhetische Alternative sind Teller und Schalen aus Palmenblättern. Diese stammen von der Betelnusspalme und müssen dafür noch nicht mal geerntet werden, denn im Wachstum wirf die Palme Blätter ab. Diese werden dann eingesammelt, gereinigt und mit Hilfe von Wasserdampf in Form gepresst. Außerdem kann man das wasserdichte und robuste Palmblatt-Geschirr ohne Probleme starker Hitze oder Kälte aussetzen. So zum Beispiel im Ofen, der Mikrowelle oder der Gefriertruhe. Und wo wir gerade bei Blättern sind – es gibt sogar 100% biologische Einwegteller aus Laubblättern. Dabei werden zwei Schichten Laubblätter und eine Schicht Laubpapier in Form gepresst. Wie bei dem Palmenblattgeschirr keine synthetischen Zusätze, keine Farbe, keine Klebstoffe!

Weizen

Auch Weizen kann eine Alternative zu Plastik Einweggeschirr darstellen

Eine weitere Alternative bildet Einweggeschirr aus Weizenkleie, wichtig jedoch ist hier zu beachten, dass das Produkt nicht unbedenklich ist für Allergiker. Auch Getränke können nicht alle problemlos darin serviert werden. Sie eigenen sich daher eher für den schnellen Verzehr, sind aber super zum Beispiel auf Festivals!

Trinkhalme aus Plastik? Nein Danke!

Ein weiteres, sehr aktuelles Thema sind Trinkhalme. Trinkhalme aus Plastik sind eines der größten Verschmutzungsfaktoren unserer Zeit. Egal ob bei der Feier zuhause oder in der Gastronomie. Trinkhalme haben eine kurze Verwendungsdauer, werden nach einmaligem Gebrauch weggeschmissen und richten dabei große Schäden in der Natur an. Aber auch hier muss man nicht auf den Trinkspaß verzichten, sondern man kann stattdessen plastikfreie Trinkhalme verwenden.

Papier Strohhalme als hübsche Alternative zu Strohhalmen aus Plastik

Hübsche Papier Strohhalme gibt es zum Beispiel von Bio Strohhalme – natürlich auch im mehr-grün Shop erhältlich!

Diese bestehen zum Beispiel aus Stroh, wie der ursprüngliche Name Strohhalm ja schon vermuten lässt. Dabei werden Strohhalme zugeschnitten, gereinigt und desinfiziert und können dadurch auch unbedenklich in Restaurants, Bars oder Zuhause eigesetzt werden.

Trinkhalm aus Edelstahl

Besonders schön sind die mit Lebensmittelfarbe bedruckten Papier Strohhalme, die es in vielen verschiedenen Farben im mehr-grün Onlineshop gibt. Sie sind ein echter Hingucker für schicke Getränke auf Grillparties und Geburtstagsfeiern und werden nach Gebrauch einfach kompostiert!

Zudem gibt es PLA-Halme, also Trinkhalme aus Biokunststoff. Dieser wird aus Maisstärke gewonnen und ist wie alle anderen erwähnten Produkte zu 100% kompostierbar. Alle Produkte können unbedenklich im Biomüll entsorgt werden und zersetzten sich schon nach wenigen Wochen vollständig.

Fazit

Man sieht also wenn nötig kann man auch mal zum Einweggeschirr greifen, was hier zählt ist einfach das Material. Trotzdem sind Einweglösungen nicht immer von Nöten: auf der Grillparty oder beim Picknick kann man bestimmt auch Mehrweggeschirr benutzen, oder „auf der Hand“ essen. Für große Events, wie zum Beispiel Festivals, sind nachhaltige Einweggeschirrvarianten jedoch eine tolle Alternative.

Putzen Ohne Chemie ist kinderleicht

putzen ohne Chemie - Hand mit Seifenblasen

Putzen ganz ohne Chemie – geht das? Und wird sauber? Umweltverschmutzung und Nachhaltigkeit sind mittlerweile ein fest etabliertes Thema in der Gesellschaft und viele versuchen ihren Alltag ökologisch bewusster zu gestalten. Bei Putzmitteln allerdings suggeriert die Werbung jedoch oft „viel hilft viel“ und das nur Chemikalien effektiv Bakterien und Schmutz beseitigen – das jedoch ist ein Mythos.

Altbewährte Putzmittel haben die gleiche Wirkungskraft, sind ökologischer und um einiges günstiger. Dabei geht es aber nicht nur um Umweltschutz und Kosten – auch die Gesundheit wird stark durch aggressive Putzmittel geschädigt. Durch das Einatmen toxischer Substanzen, also Putzmittel, die Tenside und Säuren enthalten, werden Schleimhäute und Atemwege angegriffen und geschädigt. Abgesehen davon wird eine Menge an Verpackungsmüll eingespart und es gelangen keine Schadstoffe in das Abwasser.

Doch welche Putzmittel eigenen sich? Auch als ökologisch ausgewiesene Putzmittel enthalten oftmals noch Teile von Tensiden und Säuren. Also warum nicht wieder auf die alten gutbewährten Hausmittel zurückgreifen?!

Backsoda zum Putzen

Bewährten Hausmittel: Natron, Zitronensäure und Kernseife

Natron, auch als Backsoda bekannt, ist ein echter Allrounder im Haushalt. Es bekämpft üble Gerüche. Das funktioniert übrigens auch in Schuhen: dafür einfach die Mischung in die Schuhe geben und über Nacht einziehen lassen. Aber auch Waschbecken und Badewanne, ebenso wie Fugen lassen sich hervorragend mit Natron säubern. Dafür das Natron am Besten mit etwas Wasser zu einer Paste anrühren. Auch klebrige Staubschichten auf Geräten wird damit ein Ende gesetzt. Aus einem halben Liter warmem Wasser, zwei Teelöffeln fein geraspelter Kernseife, zwei Teelöffeln Natronpulver und etwas Zitronensaft lässt sich ganz einfach ein umwelt- und gesundheitsfreundlicher Haushaltsreiniger herstellen.

Und auch im Alleingang ist Zitronensäure unschlagbar. Kalk hat keine Chance, also ist sie optimal für überall, wo viel Wasser fließt. Auch Küchengeräte wie Wasserkocher, Kaffeemaschine und Co. können damit erfolgreich von Kalk befreit werden. Fett- und Ölrückstände werden beseitigt. Hierfür kann zwar auch Essig benutzt werden, Zitronensäure hat dabei den Vorteil nicht zu prägnant zu riechen.

Kernseife eignet sich besonders um Waschmittel selber herzustellen. Kernseife wird traditionell aus tierischen oder pflanzlichen Fetten hergestellt – vor allem aus Palmöl. Da die Palmölproduktion in Monokulturen nicht besonders nachhaltig ist, stellt sich die Frage nach Alternativen. Kernseife gibt es aber auch aus Olivenöl!

Waschmittel selber herstellen

Für zwei Liter Waschmittel raspelt man 30 Gramm Kernseife und kocht diese zusammen mit vier Esslöffeln Sodapulver kurz in einem hohen Edelstahltopf auf. Mit einem Schneebesen umrühren, abfüllen und fertig. Für eine normale Wäsche reichen 150-200 ml Waschmittel aus.

Kleine Handgriffe, wie zum Beispiel nach dem Duschen auch die Dusche abzutrocknen, verringert nicht nur die Feuchtigkeit im Bad (und wirkt so Schimmelbildung entgegen), sondern entzieht Bakterien die Feuchtigkeit, die sie zum Wachsen brauchen.

Zitrone und Seife in einem Korb mit Handtuch bereit zum Putzen

Zitrone sorgt für frischen Geruch und Sauberkeit

Putzutensilien waschen

Spülschwämme und -lappen sollte man öfter mal in der Maschine mitwaschen, und nach jedem Gebrauch gründlich ausspülen, auswringen und schnell trocknen lassen. So entziehet man Keimen den Nährboden und trägt zur Haushaltshygiene mit bei.

Putzen mit Alkohol und Spiritus

Putzt man die Fenster mit einem Schuss Spiritus im Putzwasser, vermindert das Streifen und Schlieren und sorgt für einen angenehmen Abperleffekt von Regenwasser auf der Scheibe. Auch Fettflecken, Tinte, Saftflecken oder Rostflecken lassen sich effektiv mit Alkohol entfernen. Alkohol kommt ebenfalls dem Geschirrspüler als selbstgemachter Klarspüler zugute. Dafür etwas Zitronensäure und Alkohol mischen, was eine preiswerte Alternative zum handelsüblichen Reiniger ergibt.

Bei schlechten Gerüchen im Kühlschrank einfach ein Schälchen mit Kaffeesatz in den Kühlschrank stellen. Hilft übrigens auch bei hartnäckigen Gerüchen an den Händen – beispielsweise nach dem Knoblauchschneiden.

Es ist also ganz einfach ökologischer und gesundheitsfreundlicher zu putzen und man schont dabei sogar noch den Geldbeutel!