Kategorie: Plastikfrei

Nachhaltig verpacken mit Bienenwachstüchern

Mich überraschte immer wieder die wahnsinnig große Menge an Plastikmüll, die in meinem 4-Personen-Haushalt anfiel. Somit war der Gedanke geboren, da genauer hinzuschauen und zumindest einen Teil des Müllproblems anzugehen. So kamen die Bienenwachstücher ins Spiel und haben bis heute unzählige Plastiktüten und Folien überflüssig gemacht. Weiterlesen

Plastikfrei leben im Haushalt

Jeder, der Kinder hat weiß: sobald sie auf der Welt sind, verändert sich das eigene Leben, manchmal sogar um 180°. Man macht sich mehr Gedanken über gesunde Ernährung und achtet besonders auf die Inhaltsstoffe von Produkten im Haushalt. Was anfangs neu und anstrengend erscheint, kann ein Chance für die ganze Familie bedeuten. Eine Chance, um bewusster, umweltfreundlicher und plastikfrei zu leben.

Wir kennen diesen Wandel zu mehr bewusstem Handeln aus eigener Erfahrung:

„Als Vater zweier Kinder ist es mir eine Herzensangelegenheit allen jungen Familien schadstofffreie und zeitgemäße Produkte anzubieten, die den eigenen Alltag und unser aller Umwelt nachhaltiger, schöner und grüner machen. Sämtliche Produkte im Shop wurden persönlich ausgewählt, ausführlich von der eigenen Familie getestet und erfüllen zudem mindestens eines unserer gelisteten Kriterien.“ – Ulrich Freitag (Inhaber)

9 neue „mehr grün“ Produkte ohne Plastik

Aus diesem Grund war es uns ein Anliegen mehr plastikfreie Produkte in den mehr grün Shop aufzunehmen und darüber hinaus eigene Produkte herzustellen. Wir haben uns gefragt: Welche Plastikprodukte würden wir gerne ersetzten? Und was fehlt uns im Haushalt? Heraus gekommen sind 9 nachhaltige mehr grün Produkte!

 

Bio Duftkerzen ohne Paraffin und Palmöl

Unsere Produkte setzen auf umweltfreundliche Materialien wie Raps-Wachs, das biologisch abbaubar ist und in Europa hergestellt werden kann. Wir sind darauf bei der Suche nach nachhaltigen Kerzen aufmerksam geworden und haben die Produktion kurzerhand selbst angestoßen. Unsere Bio Duftkerzen enthalten natürliche und schadstofffreie ätherische Öle wie frisches Lemongras, Peppermint, holziges Zypresse-Pinie, Vanille oder exotisches Ylang Ylang, fruchtige Limette oder fruchtiges Mandarin. Die Duftrichtungen sind angenehm zurückhalten dosiert. Die Gläser können nach dem Abbrennen wiederverwendet werden.

Trinkhalme aus Edelstahl: stückgenau bestellen

Auch bei unseren Trinkhalmen aus Edelstahl überzeugt das Material. Die simple Alternative zu herkömmlichen Trinkhalmen aus Plastik ist bruchsicher, spülmaschinenfest und Made in Germany. Und das Beste: es ist eine stückgenaue Bestellung möglich! Ein tolles Zero Waste Produkt für jeden, der gerne Trinkhalme nutzt.

Seife plastikfrei aufbewahren

Neben der plastikfreien Seifendose, bieten wir auch ein praktisches Seifensäckchen aus Sisal an. Viele Seifensäckchen konnten uns mit ihrer Verarbeitung nicht überzeugen und so machten wir uns auf die Suche nach einem passenden Hersteller. Unser mehr-grün.de Seifensäckchen ist ein Klassiker, das wir für uns neu entdeckt haben. Praktisch zur Aufbewahrung von Seifen und zum Aufbrauchen von Seifenresten, kann damit eine Menge Plastikmüll im Badezimmer vermieden werden.

Als besonders schönes und natürliches Deko-Element für das Badezimmer oder die Küche, ist die Seifenschale aus Bambus dazugekommen. Sie wird aus dem schnell nachwachsenden Rohstoff Bambus gefertigt und ist eine haltbare und schöne Alternative zu den meist langweiligen Seifenschalen aus Plastik. Nach der Nutzung kann die Seife außerdem gut trocknen und weicht nicht mehr auf. Die Schale eignet sich übrigens auch hervorragend als Ablage für den plastikfreien Spülschwamm aus Luffa.

Plastikfrei spülen mit Luffa

Luffa Schwämme kennen die Meisten wahrscheinlich eher aus dem Bad. Dass man ihn auch in der Küche nutzen kann, war uns anfangs auch neu. Wir haben uns eine Alternative zu den etlichen Spülschwämmen aus Plastik gewünscht, die man immer noch in Massen bekommt. Der plastikfreie Luffa Spülschwamm à la Eigenmarke mehr-grün.de wird aus der Schwammgurke oder dem Schwammkürbis gewonnen. Das Gemüse wird im Asiatischem und Pazifischem Raum als Nahrungsmittel und Rohstoff für verschiedene Anwendungen angebaut. Wobei der junge Kürbis noch essbar ist, bildet sich in der reiferen Schwammgurke eine Art Skelett, welches sich nach dem Trocknen hervorragend für verschiedene Anwendungen eignet. Somit ist der plastikfreie Spülschwamm 100% natürlich, 100% plastikfrei und 100% vegan.

Wie benutze ich den plastikfreien Spülschwamm richtig?

  1. Schwamm vor der ersten Nutzung ein paar Minuten im Wasser quellen lassen
  2. Wie gewohnt zum Geschirrspülen nutzen (entfernt normale Verschmutzungen)
  3. Nach dem Spülen gründlich auswaschen, ausdrücken und am besten zum Trocknen an der Schlaufe aufhängen oder in eine luftige Schale legen (wie z.B. die Seifenschale aus Bambus)
  4. Bei Bedarf kann der Schwamm auch in der Waschmaschine bei 60°C gewaschen werden

Vorratsdosen Glas aus Omas Keller

Die Vorratsdosen aus gebrauchten Einmachgläsern mit hübschem Griff und einer kleinen unauffälligen Dichtung, sind ideal für die übersichtliche Aufbewahrung von trockenen Lebensmitteln wie Müsli, Kaffee oder Nudeln. Aber auch außerhalb der Küche können die Vorratsdosen ihren Dienst erweisen. Ob selbstgemachte Badezusätze, Kosmetika, Nähgarne oder anderes Bastelmaterial: allerlei loser Krimskrams findet in den Gläsern stilvoll seinen Platz. Wir sind schon ganz gespannt was bei uns in den Vorratsdosen aus Glas alles verstaut werden kann. Die Vorratsdosen sind handgemacht in Deutschland und bei uns in den Größen 750ml, 100ml und 1500ml erhältlich.

Brotdosen aus Edelstahl für unterwegs

Noch ein Thema, dass uns als Familie besonders am Herzen liegt: umweltfreundliche Produkte für Kinder. Wenn man danach im Internet sucht, trifft man auf eine Vielzahl von Angeboten, die einen nahezu erschlagen. Wie treffe ich hier die „richtige“ Wahl? Und welches Produkt hält was es verspricht? Für unseren Shop und ein weiteres mehr-grün.de Produkt, haben wir uns für die Herstellung einer auslaufsicheren, plastikfreien und langlebigen Edelstahlbrotdose entschieden. Wir bieten sie in zwei Größen an: als Brotdose midi mit 1200ml und als mini Bentobox mit 800ml. Beide Edelstahldosen werden mit einem Trenner geliefert, so dass man darin problemlos Warmes von Kaltem oder Trockenes von Saftigem trennen kann.

Die Brotdosen sind dank des lebensmittelechtem Dichtungsrings aus Silikon absolut auslaufsicher. Also kein Risiko den Inhalt der Tasche aus Versehen zu verschmutzen. Halten wir denn was wir versprechen? Wir machten den Test, packten die Brotdosen für unsere Kinder und wagten es sogar mit Roter Beete inklusive Saft, Und ja: wir halten was wir versprechen!

Sollte doch mal ein Teil der Brotdose abhanden kommen, bieten wir in unserem Shop Ersatzteile dafür an wie Ersatzdeckel aus Edelstahl. Lieber lang leben lassen statt wegwerfen.

Nachhaltig schön verpackt

Auch bei der Verpackung ist weniger oft mehr. Wenn wir persönlich Geschenke einpacken, dann nehmen wir altes Zeitungspapier oder lassen das Geschenk einfach unverpackt. Eine persönliche Widmung findet Platz auf einer Postkarte oder dem Geschenkanhänger aus Kraftkarton. In unserem Shop bieten wir aktuell fünf verschiedene 5er-Sets mit Weihnachtsmotiven an.

 

Warum ihr nachhaltig putzen solltet und wie ihr damit anfangt

Putzen: Die einen finden es toll, die anderen hassen es, wir tun es aber (fast) alle. Woran selten gedacht wird: Putzen belastet die Umwelt und die Gesundheit. Die Auswirkungen sind fatal: Jede Menge Verpackungsmüll, verschmutztes Grundwasser, Plastik und Mikroplastik und nicht zuletzt Chemikalien im Haushalt. Das muss nicht sein. Wir haben nachhaltigputzen.de aufgebaut, um gesundheitlich unbedenkliche Alternativen vorzustellen und um zu zeigen, wie einfach es ist, seine Umgebung natürlich, ökologisch und ohne Chemie zu reinigen. 

Zuerst wollen wir euch zeigen, warum es so wichtig ist, unser Putzverhalten zu ändern. Aber keine Sorge, nach den Schreckensnachrichten gibt es am Ende des Artikels ein paar praktische, einfache Tipps, die ihr sofort umsetzen könnt. 

Ist es denn wirklich so schlimm? Bemerkt mein Körper das bisschen Chemie überhaupt?

Die Antwort ist ganz klar: ja. Sorry, wir würden an dieser Stelle gerne etwas anderes sagen, aber das wäre gelogen. Ja, euer Körper hat sehr wohl mit den Auswirkungen der Putzmittel zu kämpfen, die ihr wahrscheinlich verwendet. Machen wir es konkret:

Putzen kann so schädlich sein wie Rauchen. Das ergab eine Langzeitstudie der norwegischen Universität Bergen. Die Wissenschaftler fanden heraus, dass bei Reinigungskräften der ständige Kontakt mit den toxischen Substanzen einen ähnlich schädlichen Effekt auf die Gesundheit hat, wie das Rauchen von 20 Zigaretten am Tag. Und nicht nur das:

Putzen mit aggressiven Substanzen schwächt das Immunsystem. Es kann Hauterkrankungen wie Neurodermitis hervorrufen und Allergien auslösen. Kurz: Putzen ist Stress für den Körper und die Chemikalien sind nach dem Putzen nicht verschwunden, sondern belasten weiterhin die Umgebung, in der sie eingesetzt wurden.

Das allein sollte eigentlich schon reichen, um jeden davon zu überzeugen, besser nachhaltig zu putzen. Falls es noch nicht gereicht hat: Es gibt noch weitere gute Argumente, nachhaltig zu putzen.

Ist es denn wirklich so schlimm? Bemerkt die Umwelt das bisschen Chemie und Plastik überhaupt?

Und wieder ist die Antwort ganz klar: ja. Pro Jahr werden in Deutschland 220.000 Tonnen Haushaltsreiniger gekauft. 

220.000 Tonnen Wasser mit Chemikalien. Darin enthalten sind Tenside, Duft-, Farb- und Konservierungsstoffe oder scharfe Chemikalien wie Chlor, die beim Abspülen in das Abwasser gelangen. Zudem werden die Tenside meistens auf Basis von Erdöl hergestellt, sodass die Putzmittel alles andere als ökologisch sind. Und damit noch nicht genug. 

55 Tonnen Mikroplastik aus Wasch-, Putz-, und Reinigungsmitteln landen in Deutschland jedes Jahr im Abwasser. Auch ganz allgemein sieht die Abfallbilanz des konventionellen Putzens nicht gut aus: vorbehandelte Einmaltücher, Wegwerflappen und Handschuhe landen nach kürzester Zeit im Müll. 

Ziemlich frustrierend, oder? Aber das alles muss nicht sein, denn es gibt eine gute Nachricht: Beim Putzen haben wir alle einen großen Hebel. Jeder einzelne von uns.

Wie geht nachhaltig putzen? 

Ihr seid überzeugt, die nachhaltige Variante zu probieren? Super. Wir können nicht versprechen, dass das Putzen deswegen mehr Spaß macht. Aber wir können versprechen, dass es gesünder, umweltschonender und auch noch günstiger ist. Das ist doch schon mal was =).

Um das Wissen über nachhaltig Putzen mit so vielen Menschen wie möglich zu teilen, haben wir vor kurzem die Seite nachhaltigputzen.de ins Leben gerufen. Dort gibt es für euch

  • Basiswissen zum Thema
  • Nachhaltige Putztipps
  • Rezepte, um nachhaltige Putzmittel selbst herzustellen
  • Empfehlungen zu nachhaltigen Putzutensilien 

Und wie versprochen verraten wir euch hier schon mal die vier einfachsten Zutaten, mit denen ihr euer Zuhause gesund und nachhaltig putzen könnt – und das ganze kostet umgerechnet nur ein paar Cent pro Putzaktion. 

Essig. Essig löst Rückstände von Kalk, Fett und Rost. Außerdem desinfiziert er Oberflächen und lässt Armaturen in Bad und Küche in neuem Glanz erstrahlen. Auch zum Fensterputzen kann Essig verwendet werden – es bleiben keine Rückstände. So geht das einfachste Hausmittel: Essig und warmes Wasser im Verhältnis 1:5 mischen und loslegen.

Zitronensäure. Zitronensäure eignet sich hervorragend, um Kalk effektiv und sanft zu lösen. Sie kann breit eingesetzt werden: auf lebensmittelechten Flächen genauso wie auf Kunststoff und Armaturen. So geht das einfachste Hausmittel: Zwei bis drei Esslöffel Zitronensäure auf einen Liter Wasser geben und dem Kalk zu Leibe rücken.

Soda. Soda befreit Herd, Arbeitsflächen oder Töpfe von Fettrückständen und eignet sich allgemein hervorragend, um Verkrustungen und Schmutz zu lösen. So geht das einfachste Hausmittel: Zwei Esslöffel Soda mit einem Liter Wasser vermischen und dem ökologischen Putzen steht nichts mehr im Wege.

Natron. Natron kann ähnlich wie Soda eingesetzt werden und empfiehlt sich bei besonders starken Verschmutzungen, z.B. wenn beim Kochen Milch in den Topf eingebrannt ist. So geht’s: In den geschädigten Topf etwas Natron in Wasser auflösen und das Gemisch einige Minuten erhitzen. Danach lassen sich die eingebrannten Reste leicht mit einer Bürste oder einem Schwamm vom Topfboden entfernen.

Diese vier Zutaten bilden auch die Basis für Putzmittel für speziellere Fälle, die ihr selbst herstellen könnt. Zum Beispiel dieses:

Fruchtiger nachhaltiger Badreiniger

Wie wäre es mit einem nachhaltigen Badreiniger, der nach frischen Zitrusfrüchten duftet? Funktioniert mit Orangen, Mandarinen, Zitronen oder auch Grapefruits. Das Beste daran: Ihr könnt die Früchte vorher auspressen und den Saft trinken, denn für das nachhaltige Putzmittel genügen die Schalen. 

Das braucht ihr:

  • Zitrusschalen
  • Ein Einmachglas
  • Essig
  • Ein Sieb
  • Eine Glas Sprühflasche

 

Die Zitrusschalen in Stücke schneiden, in das Glas geben und mit dem Essig übergießen. Darauf achten, dass die Schalen jederzeit vollständig mit Essig bedeckt sind, um Schimmelbildung zu vermeiden. Nach zwei bis drei Wochen ist der Reiniger fertig. Die Flüssigkeit durch das Sieb laufen lassen, in die Sprühflasche füllen und loslegen.

Der Zitrusreiniger eignet sich für WC, Dusche, Badewanne und Waschbecken. Der ökologische Reiniger ist lange haltbar und muss nicht im Kühlschrank aufbewahrt werden. 

Weitere Rezepte für Abflussreiniger, Backofenreiniger und Co. gibt es hier: nachhaltigputzen.de/nachhaltige-putzmittel-selber-machen/

Na, was sagt ihr? Bereit, euer Putzverhalten zu ändern? 

Euer Team von nachhaltig Putzen

Lunchbox Pflege für eine lange Nutzungsdauer

Langlebigkeit ist der große Vorteil von Stahlprodukten gegenüber Herkömmlichen aus Plastik. Die hohe Qualität garantiert, dass man viele Jahre Freude an ihnen haben wird. In einer Kultur der geplanten Obsoleszenz, ist es etwas Besonderes Produkte für einen langen Gebrauch zu konzipieren. Viele Hersteller versuchen sich am Gegenteil, denn sie wollen, dass immer wieder neue Produkte gekauft werden müssen. Und das nur, um welche von niedriger Qualität zu ersetzen. Anders ist das bei Ecobrotbox!

Die Edelstahl-Brotdosen halten ein ganzes Leben lang. Wir haben hier ein paar einfache Tipps zusammengestellt, wie man die Haltbarkeit fördern kann.

Brotdosen Beschriften!

Namenssticker machen die Dosen nicht nur persönlicher. Sollten sie einmal in der Schule oder dem Kindergarten liegen bleiben, finden sie so ihren Weg zurück zum Besitzer. Schade wäre es doch, ein lange haltbares Produkt ersetzen zu müssen, da man es verloren hat. Es gibt etliche Anbieter von spülmaschinenfesten Namensstickern. Doch wer nach einer umweltfreundlichen Variante ohne PVC und BPA sucht, wird nicht immer gleich fündig.

Tipp: Wer später einen Sticker entfernen möchte, dem gelingt das ganz leicht mit ein wenig Speiseöl. Die Klebereste damit betupfen und mit etwas Rubbeln ist die Dose wieder sauber!

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In die quadratische Brotdose passt das Sandwich perfekt!

Einfacher geht das Beschriften mit einem sogenannten Chinastift! Auf rostfreiem Stahl kann man mit einem Wachsstift Namen, Grüße oder eine witzige Verzierung hinterlassen. Später wird das Ganze einfach wieder abgerubbelt. Wer drauf schreibt, was drin ist, macht zudem die Aufbewahrung von Lebensmitteln übersichtlicher.

Schön sind auch Lunchbags. Wenn man alles, was zur Brotzeit dazugehört in eine Tasche packt, geht man sicher, dass später auch alles wieder mit nach Hause kommt. Es gibt natürlich vorgefertigte Lunchbag Versionen, aber kreative Köpfe können sich auch an individuellen Taschen austoben.

Reparieren und Austauschen

Auch die Spannbögen zum Festhalten der Deckel können nachbestellt und angepasst werden. Im Laufe der Zeit werden sie etwas lockerer. Im Video von EcoLunchbox wird gezeigt, wie man sie ganz einfach wieder festzieht.

Rostfreier Stahl wird gerne für Küchenprodukte verwendet, da das Material beständig gegen Hitze und Rost ist. Es ist sehr unempfindlich, trotzdem sollte man zwei Dinge beachten, um eine lange Haltbarkeit der Lunchbox zu gewährleisten.

Die Oberflächen der Lunchbox sollten regelmäßig sanft gereinigt werden. Das schützt die Oberfläche und hält das Material in Takt. Es ist quasi nicht möglich Stahl durch zu viel Säuberung abzunutzen. Ganz im Gegenteil, rostfreier Stahl wird gerade durch die Reinigung lange haltbar, da die Oberflächenbeschaffenheit instand gehalten wird. Alle Brotdosen und auch die Silikondeckel dürfen in die Spülmaschine.

Vorsicht: richtig behandeln

Die Brotzeitdosen dürfen nicht mit Chemikalien wie Bleichmittel oder Säuren behandelt werden. Auch wenn sie dauerhaft ölig sind und nicht regelmäßig gereignigt werden, ist die Oberfläche angreifbarer für Rost und Abnutzung.

 

 

Plastikfrei in der Küche

Lebensmittel in der Küche

Wer kennt das nicht: die eine Schublade in der Küche, die so mit Tupper-Dosen vollgestopft ist, dass sie, wenn man sie einmal aufgemacht hat, nicht mehr zu geht, weil sich Deckel und Dosen verkeilen. So viel Plastik braucht man gar nicht.

Aufbewahrung im Kühlschrank

Wenn es darum geht, selbstgekochtes Essen im Kühlschrank aufzubewahren, kann man einfach eine Schüssel oder den Kochtopf nehmen – und wie Oma einfach einen Teller obendrauf platzieren. Wurst und Käse oder Gemüse bleibt auch in Keramikdosen oder Schüsseln wunderbar frisch.

Bienenwachstücher von Toff und Zürpel

Mitnehmen

Für unterwegs gibt es Edelstahldosen oder Glasvarianten, die dann auch beim Erwärmen im Büro keine unschönen chemischen Stoffe ins Essen abgeben. So bleibt die Brotzeit frisch und gesund!

Aufbewahrung

Zum Aufbewahren von Müsli, Nudeln oder Reis, eignen sich ganz klassische Einmachgläser. Die sehen super aus, und man weiß auf einen Blick, was darin ist und wie viel man noch hat.

Vorratsglas mit Deckel

Kochutensilien

Kochlöffel und Co sollte man nicht aus Kunststoff wählen, eher natürliche Rohstoffe wie Bambus. Schließlich werden sie beim Kochen heiß und sind in direktem Kontakt zum Essen, sodass Stoffe aus dem Plastik daran abgegeben werden können. Holzschneidebretter sind dank der Gerbsäure im Holz sogar hygienischer als Plastikteile.

Geschirr

Gerade bei Kindern sind Plastikteller und Becher beliebt, denn sie sind so schön bunt – und außerdem gehen sie nicht kaputt, wenn sie einmal runterfallen. Farbenfrohe Alternativen gibt es aus Bambus- und Mais. Das Geschirr von BIOBU ist BPA, PVC and Phthalat frei, und aus nachwachsenden Rohstoffen.

Die Kindesets von Biobu sind besonders gut durchdacht

Die Kindersets von Biobu sind besonders gut durchdacht

Töpfe, Schüsseln und Pfannen

Töpfe, Schüsseln und Pfannen sind meist sowieso aus Edelstahl oder Porzellan. Was die Teflonbeschichtung vieler Pfannen angeht, ist man sich oft uneinig. Verschiedene Quellen bezeugen, dass der Kunststoff giftige Dämpfe abgeben kann – der Hersteller bestreitet das.

Sauberkeit

Müllbeutel sind Müll! So einfach ist das. Trockenen Müll kann man einfach so im Mülleimer sammeln und den bei Bedarf auswischen. Für Biomüll eigenen sich Keramik- oder Edelstahlbehältnisse. Abspülen kann man mit Spülbürsten mit Wechselkopf aus Holz & Naturfaser und Topfkratzer aus Bambus. Zum Thema Plastikfreie Spülmittel haben wir einen interessanten Artikel gefunden. Sinnvoll ist es Nachfüllpackungen zu kaufen und möglichst große Mengen, um Plastikmüll einzusparen.

Luffa Spülschwamm

Wenn man aufmerksam einkauft und nach und nach Plastikteile durch Alternativen ersetzt, kann man sich in einiger Zeit über eine Plastikfreie Küche freuen. Bis dahin ist jede kleine Veränderung ein Schritt in die richtige Richtung.

Plastik im Kinderzimmer

Gerade im Kinderzimmer häufen sich oft Unmengen von Plastikprodukten an. Diese sind fröhlich bunt und abwaschbar – aber können auch schädliche Stoffe wie die hormonähnlich wirkenden Weichmacher enthalten und freigeben. Gerade wenn die Kleinsten gerade alles in den Mund nehmen, sollte man hier mit Plastikspielzeug vorsichtig sein. Kindermöbel müssen auch nicht in der Plastikvariante des beliebten schwedischen Möbelhauses daher kommen, sondern können auch klassisch aus Holz oder sogar aus Pappe bestehen.

Kinder Pappbank Benz von Green Lullaby

 

Plastikfreie Windeln

Durch Windeln entsteht unglaublich viel Müll, sie sollen für 5 bis 10 % des deutschen Müllaufkommens verantwortlich sein. Das ist nicht verwunderlich, wenn man bedenkt, dass in zwei Wochen pro Kleinkind etwa 100 Windeln benötigt werden. Auch hier kann man auf Plastik und Einweg verzichten und auf waschbare Mehrwegwindeln umsteigen. Diese sind in der Anschaffung zwar teurer, rentieren sich aber nach kurzer Zeit und schonen die Umwelt.

Spielzeug Alternativen

Das gute alte Holzspielzeug lässt auch heute noch Kinderherzen höher schlagen: Kugelbahn, Schaukelpferd und Kaufmannsladen sind aus Holz robust und lange haltbar und können von mehreren Generationen bespielt werden. Natürlich macht es keinen Sinn alles aus Plastik wegzuwerfen und neue, plastikfreie, Spielsachen zu kaufen. Es darf gerne mit dem vom Onkel vermachtem Lego gespielt werden, aber wenn es darum geht, etwas neues zu erstehen, macht es Sinn plastikfreie Produkte zu wählen.

Plastikfreie Lieblingsprodukte aus unserem Shop sind zum Beispiel die Papierfiguren oder die Spielhäuser von StudioRoof.

Papierfiguren für Spielen ohne Plastik

Spielfiguren „Figures“ von studio roof

Papphaus von studio roof kommt ohne plastik aus

Spielhaus Casa Cabana von studio Roof

Gerade bei dem Blanko Spielhaus können Kinder ihrer Fantasie ganz freien Lauf lassen. Die weißen Wände laden dazu ein verziert und bemalt zu werden.

Umso älter die Kinder werden, umso schwieriger ist es natürlich gegen die Plastikflut anzukämpfen, denn Barbies, ferngesteuerte Autos und Co sind ja sooooo toll. Hier macht es Sinn Kompromisse einzugehen, denn es geht ja um den verantwortungsvollen Umgang mit Plastik. Vielleicht findet man ja sogar gemeinsam eine Puppe auf dem Flohmarkt.

Plastikfrei Einkaufen

Einkaufen im Supermarkt bringt viel Verpackungsmüll

Einkaufen: Ohne Produkte in Kunststoffverpackungen würde ein herkömmlicher Supermarkt kaum etwas in den Regalen haben – wo doch mittlerweile sogar einzelne Maiskolben, Gurken oder Bananen (!) in Plastik eingeschweißt daherkommen.

Plastikfreie Zone

Bei Rewe, Aldi oder Lidl um die Ecke plastikfrei einkaufen fällt tatsächlich schwer. Glücklicherweise gibt es mittlerweile auch Märkte wie die Plastikfreie Zone oder Original Unverpackt – den ersten verpackungsfreien Supermarkt in Berlin. Läden wie dieser sprießen zurzeit aus dem Boden, man spricht von Innovation, wenn es um das Vermeiden des Verpackungsmülls geht. Eigentlich ist es aber eine Rückbesinnung zur „guten alten Zeit“, wo Mehl, Nudeln und Reis abgewogen in Papiertüten verkauft wurden.

Bei Utopia gibt es eine Auflistung aller verpackungsfreien Märkte in Deutschland.

Wochenmärkte, Bioläden oder Reformhäuser

Ansonsten sind Wochenmärkte, Bioläden oder Reformhäuser gute Anlaufstellen, wo man plastikfrei Lebensmittel einkaufen kann. So kann man dort beispielsweise Sahne in Schraubgläsern oder offene Gewürze finden. Natürlich sollte man zum Einkauf seine eigene Tasche oder einen Korb mitbringen und nichts in Plastiktüten packen lassen. Auch wenn diese mittlerweile 15 Cent extra kosten, schreckt der so geringe Preis leider nur die wenigsten Kunden ab.

Plastikverbrauch im Durchschnitt

Am Ende eines Jahres hat ein durchschnittlicher Deutscher nach Angaben des Bundeslandwirtschaftsministeriums 117 Kilogramm Kunststoff verbraucht – rund ein Drittel davon ist Verpackungsmüll. In Deutschland werden immer noch 71 Plastiktüten pro Kopf und Jahr verbraucht, so die Verbraucherzentrale Hamburg.

so schön bunt kann verpackungsfreies einkaufen sein

so bunt kann verpackungsfreies Einkaufen sein

Was auf die plastikfreie Einkaufsliste gehört:

  • Joghurt im Glas statt im Becher
  • Milch in Flaschen
  • wenn möglich Glasflaschen statt Tetrapacks oder Plastikpfandflaschen; keine Einwegflaschen
  • Brot vom Bäcker und nicht aus dem Supermarktregal
  • Käse und Wurst am Stück von der Frischetheke – nicht dem Kühlregal. Übrigens kann man den Einkauf in mitgebrachte Behältnise packen lassen, das ist gesetzlich okay!
  • loses Obst und Gemüse in wiederverwendbare Netze statt Tüten packen
  • keine Fertigprodukte
  • Nudeln in Papierverpackung
  • Kaffee von der lokalen Kaffeerösterei in Papier oder eigenem Behältnis gepackt
  • Papiertaschentücher im Spenderkarton, statt in einzelnen Plastikpackungen

Generell ist auch Selbstgemachtes hier wieder eine schöne Alternative zu Abgepacktem. So kann man beispielsweise ganz leicht Joghurt selber machen: für die erste Runde braucht man zwar bereits fertige Joghurtkulturen, beim zweiten mal kann man aber dann auf den eigenen zurückgreifen.

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Jogurt selber machen

Eigentlich muss man beim Einkaufen nur aufmerksam sein, und sich wenn möglich für die plastikfreie Alternative entscheiden – so kann man zumindest plastikfreier leben. Wir sagen es immer wieder gerne: auf Plastikflaschen kann man getrost vollständig verzichten und stattdessen Glasflaschen wiederbefüllen!