Kategorie: Spendenprojekt

Gemeinsam werden wir zum Waldverbesserer

Es gibt ein tolles Projekt, das wir euch hier unbedingt vorstellen möchten: TreePlantingProjects (TPP). Diese gemeinnützige Organisation wurde 2019 in Franken gegründet und ist ein bunter Haufen von Optimist*innen und Aktivist*innen, von Bürger*innen und Schüler*innen. Sie alle haben sich dem Umwelt- und Klimaschutz verschrieben und möchten gemeinsam mit Eurer Hilfe und der Unterstützung von Landbesitzern, ehrenamtlichen Helfern, Forstexperten und Partnern einen möglichst großen Teil zum Schutz der Wälder beitragen. Weiterlesen

Innatura Spendenübergabe

übergabe spenden innatura

Na, wer erinnert sich noch an die schönen handgedruckten Spendenkarten? Die Weihnachtskarten entstanden als gemeinsames Projekt von Eco-Weihnachtskarten und mehr-grün und kamen auch im letzten Jahr wieder gut an. Die weihnachtlichen Illustrationen wurden von Hand auf das Recyclingpapier gestempelt, sodass jede Karte ein Unikat war. Sie waren im Fünferpack für nur 12,95€ erhältlich – mit einem beeindruckenden Spendenanteil von 5€ pro Set! Insgesamt konnten so 1280€  Spenden gesammelt werden, die jetzt der Innatura Sachspendenvermittlung überreicht wurden.

Das Sachspendenlager copyright: Karin Desmarowitz

Spenden an von Unternehmen an bedürftige Einrichtungen

Das Besondere an der gemeinnützigen Organisation Innatura ist, dass sie nicht nur Sachspenden in hohen Mengen direkt vom Hersteller annehmen und vermitteln, sondern auch mit großer Motivation daran arbeiten, die Gesetzeslage zu verändern. Denn momentan ist es in Deutschland oft günstiger Ware wegzuwerfen, als sie zu spenden.

Sachspendenvermittlung Innatura – gegen Wegwerfmentalität und für den guten Zweck!

Es klingt verrückt, aber leider ist es tatsächlich so: Übermengen, falsch etikettierte Ware, halb volle Paletten, oder alles, was gerade nicht Saison hat, wird aus Kostengründen lieber entsorgt, als gespendet. Juliane Kronen, die Gründerin von Innatura, hat sich zum Ziel gesetzt, die Regelungen für Sachspenden zu vereinfachen, sodass es für Unternehmen einfacher wird, ihre Überschussware zu spenden.

Aktuell gelten Sachspenden noch als Umsatz und müssen dementsprechend versteuert werden, was deutlich teurer ist als die Entsorgung, die zudem als Betriebsausgabe abgesetzt werden kann. Das soll nun geändert werden!

Die gespendeten Waren werden von Innatura eingelagert und können von sozialen Organisationen über einen Webshop bestellt werden. Die Vermittlungsgebühren betragen etwa 5 bis 20% des Warenwerts, sodass die Organisationen noch sehr günstig an benötigte Produkte gelangen und Innatura Lager-, Personal-, und Verwaltungskosten decken kann. Ziel ist es die Gebühren stets so gering wie möglich zu halten. Als gemeinnützige Organisation ist Innatura nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet und auf Spenden angewiesen.

Deshalb wurde sie als Partner für das Projekt Spendenkarten ausgewählt.

Die Initiatoren des Projekts Spendenkarten mit der Innatura Gründerin Juliane Kronen

Die Sachspendenvermittlung ist ein absolut zukunftsfähiges und unterstützenswertes Projekt – davon sind Alex Fröde und Ulrich Freitag überzeugt. Denn es werden nicht nur soziale Organisationen unterstützt, sondern es wird auch auf großer Ebene gegen Verschwendung vorgegangen.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Gesetze in Deutschland bald ändern und noch mehr Unternehmen sich entschließen ihre überschüssige Ware zu spenden. Innatura wartet schon darauf die Produkte an Bedürftige zu vermitteln!

Handgedruckte Spendenkarten

Spendenkarten hangedruckt

2015 konnten wir eine schöne Spendenkarten Aktion unterstützen: zusammen mit Alex Fröde von Eco-Weihnachtskarten haben wir Weihnachtskarten von Hand bedruckt. Durch den Stempeldruck mit der mineralölfreien Farbe auf dem strukturierten Papier ist jede Karte ein Unikat und wirklich persönlich.

Erfolg im Jahr 2015

Durch den ehrenamtlichen Einsatz vieler Unterstützer können die Karten im Fünferset für 12,95€ angeboten werden – von denen dann 5€ an die Umweltorganisationen Urgewald und Robin Wood gespendet werden.logos der von den Spendenkarten unterstützten Organisationen

Urgewald beschäftigt sich vor Allem mit Aufklärung und Boykotten von umweltschädigenden Investitionen, während sich Robin Wood gewaltfrei und kreativ für den Erhalt der Wälder einsetzt.

Verein Urgewald

Den Verein Urgewald haben wir bereits in einem eigenen Artikel vorgestellt. Wir finden die Idee an der Finanzierung, dem Wunden Punkt vieler Unternehmen, anzusetzen wirklich clever.
Allein durch aufklärende Kampangen wie „Was macht eigentlich mein Geld“ über Bankengeschäfte oder „Bitter Coal“ eine Studie über Kohleförderung kann schon viel verändert werden. Wenn die Verbraucher aufgeklärt sind, und sich ihrem Einfluss bewusst sind, können schon durch viele kleine Veränderungen riesige Projekte, wie der Bau von Atomkraftwerken, verhindert werden. Der Kunde ist tatsächlich König – denn in der Masse sitzt er eindeutig am längerem Hebel!

Handgedruckte Spendenkarten von Eco Weihnachtskarten

So sehen die verschiedenen Spendenkarten aus

Der Charme des Handgemachten und die individuellen, klaren Motive machen die Karten so sympathisch. Eine schöne Aufmerksamkeit für liebe Menschen, oder auch für die geschäftlichen Weihnachtsgrüße. Das kräftige Recyclingpapier hat eine schöne Haptik und wirkt sehr hochwertig, man sieht den Karten einfach an, dass sie liebevoll im kleinen Kreis und mit viel Persönlichkeit gestaltet worden sind.

Ob mit Wald, Sternenhimmel, Weihnachtsbäumen, Grüßen zum Fest oder als gemischtes Set: das sind einfach schöne, nachhaltige Weihnachtskarten – die dann noch Umweltschutzprojekte fördern.

Diese Projekt unterstützen wir wirklich gerne. Die handgedruckten Karten könnt Ihr hier bestellen, mehr Infos gibts auf der Seite handbedruckte-weihnachtskarten.de

 

 

 

 

 

Eco – Weihnachtskarten

Grafiker Alex Fröde, der Gründer und Geschäftsführer der Eco-Cards, hat sich auf nachhaltiges Design spezialisiert. In der Gestaltung grüner Weihnachtskarten hat er eine sinnvolle und verantwortungsvolle Tätigkeit gefunden. Neben der Nachhaltigkeit sind ihm vor Allem die Qualität der Karten, sowie der persönliche Kundenkontakt und die individuelle Beratung wichtig.

Jedes Motiv ist liebevoll individuell gestaltet, und so wird auch auf jeden Kundenwunsch eingegangen.

Diese orangefarbenen OEko-Weihnachtskarten mit einem Weihnachtsbaum zeigen ein grafisches Layout. Diese 4-seitige Grusskarte ziert ein Grusstext in Deutsch.

Frohes Fest – Rutsch gut rein!

Nicht nur geschäftliche Weihnachtskarten

Eigentlich sind die Karten für den geschäftlichen Gebrauch, also die jährlichen Weihnachtsgrüße von Unternehmen bestimmt. Hier fallen oft hohe Stückzahlen an, und bei herkömmlichen Anbietern bekommt man Grußkarten oft nur in verschiedenen „Paketen“ – so kann es zum Beispiel günstiger sein 1000 Karten zu drucken, auch wenn man weniger braucht. Der Rest wird weggeschmissen. Stückzahlgenaues Drucken ist natürlich viel umweltfreundlicher und schont Ressourcen.

Für diese Karte ist kein Baum gefallen

Unter diesem Motto ist das gesamte Handeln von Eco-Cards nachhaltig ausgerichtet. Es wird ausschließlich Recyclingpapier verwendet, die Druckfarben sind mineralöl frei, im Büro wird Ökostrom bezogen und das Geld liegt bei einer grünen Bank – all das macht Eco-Weihnachtskarten zu einem ganz und gar nachhaltigen Unternehmen. Für das Team von Eco-Cards bedeutet das auch, die tägliche Arbeits- und auch Lebensweise zu hinterfragen, um ein ökologisches Bewusstsein zu entwickeln.

Handgedruckte Weihnachtskarten – Ein Spendenprojekt

Seit 2015 gibt es die handgedruckten Karten mit Spendenanteil: Hier wurde in liebevoller Handarbeit ehrenamtlich Karte für Karte mit einem Stempel gedruckt. Pro Set gehen 5€ des Verkaufspreises an ein nachhaltiges Projekt, wie z.B. die Umweltvereine Robin Wood und urgewald.

handbedruckte-weihnachtskarten-mixed

Ein Fünferset kostet nur 12,95€ – von denen 5€ gespendet werden

Eine schöne und einfache Möglichkeit zu Weihnachten etwas gutes zu tun!

Noch ein Geheimtipp zum Schluss: Auf der Eco-Weihnachtskarten Website gibt es eine ganze Menge Weihnachtsgrüße, Sprüche und Wünsche zur Inspiration für die eigenen Karten!

Urgewald – eine Vereinsvorstellung

ein Leopard ziert das Logo des Vereins Urgewald

Seit 1992 gibt es ihn, den Verein urgewald. Gegründet wurde er von Heffa Schücking und Ziel ist seitdem umweltzerstörende Kampagnen zu verhindern. Angesetzt wird hier an einer ganz wichtigen Stelle: Der Finanzierung. Es werden Kampagnen gegen die Finanziers und Investoren der schädlichen Projekte gestartet, den genau an der Stelle liegt die Achillesferse vieler Vorhaben, wie es auf der urgewald website so schön heißt. Ohne Investoren könne schließlich kein Atomkraftwerk, kein Staudamm und keine Pipeline gebaut werden. Hier zeigt sich die Macht des Kunden. Denn wo er sein Geld investiert, hat riesigen Einfluss auf Vorhaben der Unternehmen – wie sehr diese abhängig von ihren Kunden sind, wird oft unterschätzt.

Weltweit aktiv

Der Verein urgewald agiert hier weltweit, hat also alle Projekte und Unternehmen im Blick, und mobilisiert alles an Potential, was nötig ist, um Umweltschäden zu verhindern. Besonders Kundenproteste sind hierbei unglaublich wirksam, was der Fall vom geplanten Atomkraftwerk „Belene“ in Bulgarien zeigt. Dieses sollte in einem Erdbebengebiet gebaut werden, und unter Anderem von deutschen und internationalen Banken finanziert werden. Protestiert haben hier urgewald und Tausende von Bankkunden, auch gegen den Hauptinvestor RWE. Mit der Kampagne ‚FingeRWEg‘ forderte urgewald das Aus für die RWE-Beteiligung an dem sehr riskanten AKW. Mit Erfolg: Ende 2009 zog sich RWE dann aus dem Geschäft zurück.

Kampagne „Was macht eigentlich mein Geld?“

Broschüre „Was macht eigentlich mein Geld?“

Auch momentan sind natürlich viele Kampagnen am Laufen, wie zum Beispiel „was macht eigentlich mein Geld?„. Thema ist dabei, welche Banken in Atomkraft, Gentechnik oder Waffen investieren. Auch ethische Alternativbanken werden vorgestellt.

Mehr erfahren und unterstützen

Auf der urgewald Website gibt es eine Auflistung der Aktionen und viele Informationen zu den heiklen Themen, über die die Finanzindustrie gerne schweigt. So können sich Bankkunden informieren, was ihre Bank angeht – niemand möchte mit seinem Geld Kinderarbeit oder Nahrungsmittelspekulationen unterstützen. Wie man ganz einfach seine Bank wechseln kann, erfährt man natürlich ebenfalls auf der Website. Der Verein finanziert sich größtenteils durch Spendengelder – deshalb: wer Kampagnen zum Umweltschutz mit ein paar Euro unterstützen möchte, ist hier genau an der richtigen Stelle.