Neuigkeiten zum Thema Nachhaltigkeit

Alternativen zu Einweggeschirr und Plastikstrohhalmen 

Papier Trinkhalme statt Einweggeschirr

Die Papiertrinkhalme sind nicht nur schön, sondern auch viel einfacher zu recyceln

Wenn das Wort Einweggeschirr fällt, klingelt wohl bei jedem, der sich für Umweltschutz und einem nachhaltigen Umgang mit Ressourcen interessiert, sofort die Alarmglocke. Denn egal ob To-Go-Becher, Einweggeschirr und -besteck, oder auch Strohhalme – die Umweltbelastungen durch diese Kurzzeitprodukte ist immens, besonders im Verhältnis zur Nutzzeit. Was tun wenn die große Geburtstagsparty im Garten ansteht oder die Betriebsfeier? Man muss auf den Komfort den Einweggeschirr bietet nicht verzichten und kann trotzdem umweltfreundlich handeln. Zuckerrohrmelase, Palmblätter, Weizenkleie und natürliches abbaubaren Plastik machen es möglich.

 

Die Alternativen

 

Mann bei der Zuckerrohr Ernte

Aus Zuckerrohr können Alternativen zu Einweggeschirr entstehen – toll zum Beispiel für Festivals

 

Möchte man Einwegteller benutzen, kann man zu einem auf Produkte aus Rohrzucker zurückgreifen. Diese werden aus Bagasse, einem Nebenprodukt aus der Zuckerrohrverarbeitung, hergestellt. Dabei werden Zuckerrohrfasern mit Wasser und einem natürlichen Bindemittel zu einer feinen Masse gemahlen, verarbeitet und in Form gepresst. Zuckerrohr ist ein besonders schnell nachwachsender Rohstoff und hat eine beträchtliche CO2 Ersparnis im Vergleich zu herkömmlichem Einweggeschirr.

 

Palmenblatt

fallen diese hübschen Blätter ab, können sie zum Beispiel zu Tellern gepresst werden

Eine weitere und zudem sehr ästhetische Alternative sind Teller und Schalen aus Palmenblättern. Diese stammen von der Betelnusspalme und müssen dafür noch nicht mal geerntet werden, denn im Wachstum wirf die Palme Blätter ab. Diese werden dann eingesammelt, gereinigt und mit Hilfe von Wasserdampf in Form gepresst. Außerdem kann man das wasserdichte und robuste Palmblatt-Geschirr ohne Probleme starker Hitze oder Kälte aussetzen. So zum Beispiel im Ofen, der Mikrowelle oder der Gefriertruhe. Und wo wir gerade bei Blättern sind – es gibt sogar 100% biologische Einwegteller aus Laubblättern. Dabei werden zwei Schichten Laubblätter und eine Schicht Laubpapier in Form gepresst. Wie bei dem Palmenblattgeschirr keine synthetischen Zusätze, keine Farbe, keine Klebstoffe!

 

Weizen

Auch Weizen kann eine Alternative zu Plastik Einweggeschirr darstellen

 

Eine weitere Alternative bildet Einweggeschirr aus Weizenkleie, wichtig jedoch ist hier zu beachten, dass das Produkt nicht unbedenklich ist für Allergiker. Auch Getränke können nicht alle problemlos darin serviert werden. Sie eigenen sich daher eher für den schnellen Verzehr, sind aber super zum Beispiel auf Festivals!

 

Trinkhalme aus Plastik? Nein Danke!

Ein weiteres, sehr aktuelles Thema sind Trinkhalme. Trinkhalme aus Plastik sind eines der größten Verschmutzungsfaktoren unserer Zeit. Egal ob bei der Feier zuhause oder in der Gastronomie. Trinkhalme haben eine kurze Verwendungsdauer, werden nach einmaligem Gebrauch weggeschmissen und richten dabei große Schäden in der Natur an. Aber auch hier muss man nicht auf den Trinkspaß verzichten, sondern man kann stattdessen plastikfreie Trinkhalme verwenden.

 

Papier Strohhalme als hübsche Alternative zu Strohhalmen aus Plastik

Hübsche Papier Strohhalme gibt es zum Beispiel von Bio Strohhalme – natürlich auch im mehr-grün Shop erhältlich!

 

Diese bestehen zum Beispiel aus Stroh, wie der ursprüngliche Name Strohhalm ja schon vermuten lässt. Dabei werden Strohhalme zugeschnitten, gereinigt und desinfiziert und können dadurch auch unbedenklich in Restaurants, Bars oder Zuhause eigesetzt werden.

Besonders schön sind die mit Lebensmittelfarbe bedruckten Papier Strohhalme, die es in vielen verschiedenen Farben im mehr-grün Onlineshop gibt. Sie sind ein echter Hingucker für schicke Getränke auf Grillparties und Geburtstagsfeiern und werden nach Gebrauch einfach kompostiert!

Zudem gibt es PLA-Halme, also Trinkhalme aus Biokunststoff. Dieser wird aus Maisstärke gewonnen und ist wie alle anderen erwähnten Produkte zu 100% kompostierbar. Alle Produkte können unbedenklich im Biomüll entsorgt werden und zersetzten sich schon nach wenigen Wochen vollständig.

Fazit

Man sieht also wenn nötig kann man auch mal zum Einweggeschirr greifen, was hier zählt ist einfach das Material. Trotzdem sind Einweglösungen nicht immer von Nöten: auf der Grillparty oder beim Picknick kann man bestimmt auch Mehrweggeschirr benutzen, oder „auf der Hand“ essen. Für große Events, wie zum Beispiel Festivals, sind nachhaltige Einweggeschirrvarianten jedoch eine tolle Alternative.

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