Neuigkeiten zum Thema Nachhaltigkeit

Innatura Spendenübergabe

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Na, wer erinnert sich noch an die schönen handgedruckten Spendenkarten?

Die Weihnachtskarten entstanden als gemeinsames Projekt von Eco-Weihnachtskarten und mehr-grün und kamen auch im letzten Jahr wieder gut an. Die weihnachtlichen Illustrationen wurden von Hand auf das Recyclingpapier gestempelt, sodass jede Karte ein Unikat war. Sie waren im Fünferpack für nur 12,95€ erhältlich – mit einem beeindruckenden Spendenanteil von 5€ pro Set! Insgesamt konnten so 1280€  Spenden gesammelt werden, die jetzt der Innatura Sachspendenvermittlung überreicht wurden.

 

Das Sachspendenlager copyright: Karin Desmarowitz

 

Das Besondere an der gemeinnützigen Organisation Innatura ist, dass sie nicht nur Sachspenden in hohen Mengen direkt vom Hersteller annehmen und vermitteln, sondern auch mit großer Motivation daran arbeiten, die Gesetzeslage zu verändern. Denn momentan ist es in Deutschland oft günstiger Ware wegzuwerfen, als sie zu spenden.

Sachspendenvermittlung Innatura – gegen Wegwerfmentalität und für den guten Zweck!

Es klingt verrückt, aber leider ist es tatsächlich so: Übermengen, falsch etikettierte Ware, halb volle Paletten, oder alles, was gerade nicht Saison hat, wird aus Kostengründen lieber entsorgt, als gespendet. Juliane Kronen, die Gründerin von Innatura, hat sich zum Ziel gesetzt, die Regelungen für Sachspenden zu vereinfachen, sodass es für Unternehmen einfacher wird, ihre Überschussware zu spenden.

Aktuell gelten Sachspenden noch als Umsatz und müssen dementsprechend versteuert werden, was deutlich teurer ist als die Entsorgung, die zudem als Betriebsausgabe abgesetzt werden kann. Das soll nun geändert werden!



Die gespendeten Waren werden von Innatura eingelagert und können von sozialen Organisationen über einen Webshop bestellt werden. Die Vermittlungsgebühren betragen etwa 5 bis 20% des Warenwerts, sodass die Organisationen noch sehr günstig an benötigte Produkte gelangen und Innatura Lager-, Personal-, und Verwaltungskosten decken kann. Ziel ist es die Gebühren stets so gering wie möglich zu halten. Als gemeinnützige Organisation ist Innatura nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet und auf Spenden angewiesen.

Deshalb wurde sie als Partner für das Projekt Spendenkarten ausgewählt.

 

Die Initiatoren des Projekts Spendenkarten mit der Innatura Gründerin Juliane Kronen

 

Die Sachspendenvermittlung ist ein absolut zukunftsfähiges und unterstützenswertes Projekt – davon sind Alex Fröde und Ulrich Freitag überzeugt. Denn es werden nicht nur soziale Organisationen unterstützt, sondern es wird auch auf großer Ebene gegen Verschwendung vorgegangen.

Es bleibt zu hoffen, dass sich die Gesetze in Deutschland bald ändern und noch mehr Unternehmen sich entschließen ihre überschüssige Ware zu spenden. Innatura wartet schon darauf die Produkte an Bedürftige zu vermitteln!

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