Neuigkeiten zum Thema Nachhaltigkeit

Algen können einiges!

Pierre Calleja, der Erfinder des Algen-Lichts

zum Beispiel Licht erzeugen und CO2 kompensieren. Der französische Biochemiker Pierre Calleja hat ein Straßenlicht konstruiert, das sich mit Hilfe von Mikroalgen selbst in Betrieb hält. Es besteht aus einer zylindrischen Form, die mit Wasser und den Einzellern gefüllt ist. Die Algen absorbieren Kohlenstoffdioxid aus der Luft und Sonnenlicht. Die daraus resultierende Energie sorgt in der Nacht für Beleuchtung.

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Es besteht aus einer zylindrischen Form, die mit Wasser und den Einzellern gefüllt ist. Die Algen absorbieren Kohlenstoffdioxid aus der Luft und Sonnenlicht. Die daraus resultierende Energie sorgt in der Nacht für Beleuchtung.

Theoretisch schlägt Callejas Lampe zwei Fliegen mit einer Klappe. Seine Konstruktion versorgt sich selbst mit Energie, reinigt die Luft und arbeitet auch im Untergrund. Leider wird dieses Projekt zur Zeit nur als eine plakative Demonstration gesehen, denn in der Praxis würden Algenlampen noch versagen.

Es etwas setzt große Algenmengen voraus, für die ausreichende CO2-Zufuhr gewährleistet werden müsste. Zudem reagieren die Meeresbewohner, wie alle Organismen, auf die klimatischen Umgebungsbedingungen. „Bei winterlichen Temperaturen, reduzieren sie ihren Stoffwechsel auf ein Minimum. Dementsprechend bliebe die Lampe finster. Frost würden die Algen nicht überleben. Allerdings scheint die Anwendung in Innenräumen schon eher möglich und könnte in Zunkunft eventuell zu einer neuen Form der Beleuchtung werden.

Umdenken im Energiebereich
In Spirulina und Co steckt viel Potenzial, erläutert der Chemiker. Als Nahrungs- und Nahrungsergänzungsmittel bieten sie wertvolle Inhaltsstoffe. Sie dienen etwa als Lieferant für Omega-3-Fettsäuren und sind bereits Bestandteil zahlreicher, erhältlicher Produkte. Auch im Bereich der Kosmetik werden sie vermehrt verarbeitet.

Was die Nutzung als Energiequelle angeht, findet langsam ein Umdenken statt. Dafür sind sie einfach zu schade. Es ist sinnvoller, sie zu züchten und die wertvollen Inhaltsstoffe zu gewinnen. Die Überreste lassen sich dann beispielsweise zur Gewinnung von Biogas verwerten oder zu Pellets verarbeiten.

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